Und deswegen nennt man's heutzutage Chemnitz. (Allgemeines Forum)

Destear, Berlin, Mittwoch, 25.11.2015, 18:05 (vor 3799 Tagen) @ J-C

Karl Marx war jetzt auch nicht der super tolle Denker, dass er heutzutage noch eine eigene Stadt braucht. Freud hat keine Stadt, Kant hat keine Stadt, wozu braucht Marx jetzt eine Stadt? ^^

Karl Marx ist ein Klassiker der politischen Ideengeschichte, das dürfte auch nicht in Frage stehen. Auch wenn man deswegen nicht unbedingt Städte nach einem Denker benennen muss. Durchaus aber kann.

Klar, der Sozialismus hat auch positive Aspekte gehabt. Aber letztlich ist es doch besser gewesen, dass man die DDR auflöste.

Man muss kein Sozialist sein - bin ich übrigens nicht - um zu sehen, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Es gibt/gab viele Staaten, die unter dem Deckmantel des Demokratieschutzes eben jene sehr effektiv ausgeschaltet haben - die Idee der Demokratie an sich ist damit doch aber noch nicht belastet. Genau so beim Sozialismus, den du an anderer Stelle wesentlich besser kritisieren könntest, als mit diesem Gerede.


Achja, zum Bahnbezug: Bomz sind üble Wägen, 4,50 für eine Kinderreservierung nicht unangemessen und die neunzigminütige Taktlücke zwischen Hannover und Osnabrück zwar unschön, aber kein globales Problem. ktmb sei ein angenehmer Abend außerhalb dieses Forums empfohlen, vielleicht mit einem schönen Glas Radeberger, einer Vita Cola oder all den anderen schönen Dingen, die die DDR, "deren Sozialismus positive Aspekte gehabt" hat, bis heute hervorgebracht haben. In politischen Systemen gibt es nicht nur Systeme, sondern auch Menschen und deren Erzeugnisse. Das ist mehr als "Sozialismus" und hat einen ganz eigenen Charme.


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