Rechentricks mit der Pünktlichkeit (Allgemeines Forum)

fox83, Montag, 07.05.2012, 12:38 (vor 5086 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von fox83, Montag, 07.05.2012, 12:39

Dass bei der Deutschen Bahn nicht alles rund läuft, möchte ich nicht bestreiten, jedoch hier Parallelen mit der ÖBB oder der SBB zu ziehen, finde ich auch etwas unfair. Ein Zuglauf Hamburg - München ist eben schon von der Länge her verspätungsanfälliger, als ein Zuglauf Zürich - Genf.

Naja, ganz so ist es jetzt auch nicht. Sicher, es gibt in der DB naturgemäß deutlich mehr längere Strecken (Österreich hat ja noch weniger Einwohner als Bayern, was ja gerade mal ein deutsches Bundesland ist). Aber die Strecke Wien - Bregenz z.B. ist trotzdem mit Hamburg - München vergleichbar (eigentlich ist Wien - Bregenz sogar noch komplexer, da eine Stück im Korridor befahren werden muss).

Und die ÖBB hat eigentlich sowieso nur zwei echte Bahnlinien: Salzburg - Wien und der Brenner. Alles andere sind doch mehr oder weniger schwach befahrene Nebenbahnen

Auf der Südbahn (Wien - Graz/Klagenfurt) fährt auch einiges, und Salzburg - Bregenz würde ich jetzt auch nicht als Nebenbahn bezeichnen. Trotz Langsamverkehr. ;-)

Meinem subjektiven Empfinden nach (viele Fahrten in Österreich, einige in Deutschland und der Schweiz) ist eindeutig die Schweiz der Sieger (keine einzige Minute Verspätung, außer wenn ich aus dem Ausland gekommen bin).

In Österreich bin ich im Fernverkehr erst einmal wirklich eingefahren (2 Stunden Verspätung wegen einer Fliegerbombe).

In Deutschland hingegen rechne ich jedes Mal mit einer Verspätung. Fairerweise muss ich hinzufügen, dass ich ich Deutschland nur wirklich lange Strecken fahre, z.B. Düsseldorf - Dresden, Berlin - Kopenhagen, Wien - Berlin (Verspätung meist schon in CZ) udgl. Und preislich ist die DB auch nicht ohne.


LG,
Fox


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