Abschlussbemerkung (Allgemeines Forum)

Jogi, Samstag, 16.04.2011, 18:41 (vor 5555 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von Jogi, Samstag, 16.04.2011, 18:43

Deswegen habe ich mehrmals geschrieben, dass nachgefragte Anschlüsse auch aufeinander abgestimmt werden sollen und müssen. Es ist aber nicht für jede Relation möglich, eine schlanke Umsteigezeit anzubieten. Das gibt die Infrastruktur nicht her.


Darum setze ich Prioritäten und die heißen beispielsweise München-Rostock oder Frankfurt-Stralsund.

Einige Beiträge vorher hieß deine Priorität ITF ;)

Sei S21 wissen wir, dass sich die Fahrgastmassen ab etwa 4 Stunden Fahrzeit zugunsten der Bahn verschieben. Berlin-München wird ja darum auf unter 4 Stunden optimiert. Ich plädiere dafür auf diesen Zug aufzuspringen und auch Relationen wie Nürnberg-Stralsund oder Erfurt-Rostock bei dieser Gelegenheit unter die 4-Stunden-Grenze zu bringen. Das geht aber nur mit schlanken Anschlüssen in Berlin.

Abgesehen davon, dass die 4 Stunden dank der ar***lahmen Fahrt nach Stralsund sowieso schwammig und in Bezug auf Urlaubsfahrten eher bestätigen, lieber länger zu fahren als 1x Umsteigen zu müssen betätigen (wobei man hier diskutieren kann, inwieweit schlanke Umstiege mit Verlustgefahr die potentiell kürzere Reisezeit aufwiegen) fällt doch eine Sache auf:
Die Optimierung einzelner Umsteigerelationen benötigt nicht zwangsweise einen ITF. Trassenverschiebungen bzw. Verkürzungen einzelner Fahrzeiten können ausreichen.

Wobei, beim aktuellen Fahrplan sind es zwischen den L28-ICE und dem RE3 20 min Übergang. Bei einer Gesamtfahrzeit von ca. 4:45 h auf Leipzig-Stralsund oder etwa 9:30 h München-Rostock machen die 10 min Umsteigegewinn den Kohl nicht wirlich fett.

In Berlin mag es wohl so sein, dass prozentual mehr Leute aus- als umsteigen. Das ist aber keinen Grund dafür die Umsteigeverbindungen zu deoptimieren.

Wo liest Du denn heraus, ich hätte das gefordert? Ich habe nur zum gefühlten 30. Mal geschrieben, dass sich nicht jeder Umsteigevorgang in einem theoretisch möglichen kurzen Zeitrahmen realisieren lässt.

Darum Prioritäten.

Das ist dann aber kein ITF, sondern das, was ich wiederholt geschrieben habe: nachgefragte Routen aufeinander abstimmen. Ob das jetzt von 10.01 auf 10.12 Uhr oder von 10.22 auf 10.33 Uhr stattfindet ist im Endeffekt doch Jacke wie Hose ;)

Das ist ja heute schon so: die kommen etwa zur min ~10. (Köln), .15 (Leipzig) & ~ .20 (Frankfurt) in Berlin an, um ~.35 fahren die touristisch interessanteren RE3 und die verbliebenen FV Richtung Züssow (-> Usedom), Greifswald und Stralsund ab. Das sind ja in gewissem Maße auch die von Dir weiter unten erwünschte Pufferzeiten... ;-)) Und in Anbetracht des vorherrschenden 2-Stundentaktes über Greifswald ist das vielleicht gar nicht so doof...

Dein Kommentar

Wofür braucht man eine ITF-kompatible Fahrzeit, um dazu passend in Berlin anzukommn?


will ich damit beantworten, dass es mir nicht um Berlin geht, sondern im Wesentlichen um die Städte an der Ostseeküste.

Stichwort nachfragestarke Relationen ;) Dann haben wir wohl teilweise aneinander vorbei geredet...

Ich will die 3 min Zeitgewinn zwischen Leipzig und Berlin, um einen Mini-ITF für die RE nach Norden einzurichten und um Weiterführungen des Fernverkehrs zu ermöglichen, ohne das dieser unnötig lange in Berlin verharren muss, bis eine passende Trasse gefunden wurde.

Wie gesagt, eine Relation besser miteinander zu verknüpfen stellt keinen ITF dar, da hier nichts "integral" (im Sinne von umfassend) verläuft, sondern eher eine punktuelle Verbesserung ist. Dieser zeichnet sich ja gerade dadurch aus, alle sinnvollen Umsteigerelationen mit möglichst kurzen Umsteigezeiten und zu verknüpfen und somit die Fläche ideal zu erschließen.

Manchmal können eben diese 3 min entscheiden. Außerdem sind die Züge zwischen Berlin und Leipzig chronisch unpünktlich, wenn man wieder 60 min Fahrzeit anstrebt, wie es sie 2007 gab. Da können 3 min Puffer durchaus hilfreich sein.

Stichwort nachfragestarke Relationen ;)


Herzlichst
Jogi


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