Rx und "Einöde". (Reiseberichte)

Krümelmonster @, München, Montag, 03. Dezember 2018, 20:56 (vor 12 Tagen) @ martarosenberg
bearbeitet von Krümelmonster, Montag, 03. Dezember 2018, 20:58

Moin,

Tag!

schöner Bericht,

Freut mich zu hören ;-)

Weiter fuhr ich mit einem Rx, diese Zuggattung hatte mich auch schon von der Grenze hierher gebracht.


Zu dem Zug ab der Grenze schreibst Du von "vorsintflutlich" und vergleichst mit einem Museumszug. Wenn es sich aber um einen Rx handelt, dann sollte er auch mindestens einen modernisierten und klimatisierten Wagen gehabt haben -- fiel der aus?

Bei Vagonweb sind für den Zug zwei Reihungen angegeben. Ich verstehe noch nicht, wann die erste und wann die zweite zur Anwendung kommen sollte. Ich hatte definitiv die zweite Reihnung, die vorsintflutliche Variante, die lt. Vermerk auch nur als R geführt wird.

Dann folgte nur noch Einöde. Z. T. ging es über Strecken, die außerhalb der damaligen Baustellenumleitung nur von Güterzügen befahren werden. Die waren dann aber auch so langsam, dass es einen schon aggressiv machte: schnurgerade, weit und breit keine Anwohner, die der Lärm stören könnte, und trotzdem nur 100 km/h. Ab Jüterbog ging es dann auf der Leipziger Strecke nach Berlin.


Ich finde sowas ruhiges hat auch was beruhigendes. Einfaches. Unmittelbares. Ich mag sowas. Da ist Zeit irgendwann einfach egal und alles gut.

Dafür bin ich wahrscheinlich noch zu jung.^^ Wenn ich allein unterwegs bin und draußen nichts passiert, werde ich wahnsinnig. :D

Vgl. auch Budapest - Subotica - Beograd.

Für mich lieber nicht. Zumindest nicht tagsüber.^^

Gruß!

--
Was ist Ironie?
Stell dir vor, dein Zug bleibt in der Pampa liegen. Die Steckdosen gehen nicht mehr. Dann gibt die Klimaanlage den Geist auf. Usw. Nach einer Weile gibt's Freigetränke für alle. Und 10 min später fallen die WCs aus...
Das ist Ironie!


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