lieber direkt nach Fulda (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 16.11.2010, 14:00 (vor 5645 Tagen) @ echter HGV
bearbeitet von Oscar (NL), Dienstag, 16.11.2010, 14:03

Linie 41 wird wahrscheinlich langfristig einen Zweistundentakt bekommen.

Die Linie vielleicht schon, aber der F-WÜ verkehr wohl nicht.

Damit wäre die Südverzweigung, der Mottgers-Spange, die am schlechtesten ausgelastete NBS Deutschlands.

Nope, diese "Ehre" bleibt der Wiesbadener Kurve erhalten, mit 2 (bestenfalls 3) Zugpaaren pro Tag.

Daher würde ich lieber eine direkte NBS Gelnhausen - Fulda bauen. Die Kosten dürften zwar ein wenig höher liegen, jedoch hätte man eine deutlichere Beschleunigung der wichtigen Verkehrsströme, die ja eher noch zunehmen werden.

Sehe ich auch so. Auf der Achse F-FD kann man schon 3 stündliche Linien verlagern: nach Hamburg, nach Berlin, nach Dresden.
Wenn ich das aber richtig verstanden habe, bleibt der Distelrasentunnel / Schlüchterner Tunnel nach wie vor zweispurig, nur mit dem Unterschied dass die beiden Gleise jeweils in einer eingleisigen Tunnelröhre liegen.

In einem zweiten Abschnitt müsste man aber auf jeden Fall noch Gelnhausen - Hanau komplett viergleisig ausbauen. Eventuell müsste man sich auch noch eine Verbesserung für Frankfurt - Hanau überlegen. Das ist aber schon wieder komplette Utopie. Die Anderen Sachen hoffentlich nicht.

Weil F-HU in Vergleich zu HU-GN wohl der langsamere Abschnitt ist, durfte das eher umgekehrt sein. Wie ich schon eher geschrieben habe, ist eine Anhebung von 100 auf 140 km/h + Optimierung der Weichenstraßen + Behebung von <100 km/h Lafas zwar nicht so Bling-Bling wie aber verkehrstechnisch nutzvoller als 160 -> 200 km/h.

Anderes Thema:
Im verlinkten FAZ Artikel stehen einige Kosten-Nutzen Faktoren verschiedener Neubaustrecken. Allerdings sollten einem die Zahlen zu Denken geben.

Only trust figures you forged yourselves.

Dass F-MA so niedrig abschneidet, hat auch damit zu tun, dass es jetzt auf dieser Achse drei Alternativen gibt: MZ-WO-FT-LU-MA, F-Riedbahn-MA, F-DA-HP-HD. Zudem verlieren Worms, Frankenthal, Bensheim und Heppenheim wohl ihren Fernverkehr und muss Darmstadt sich wohl mit einem Bahnhof "Darmstadt ICE" zufrieden stellen.

Mottgers erhält den Faktor 2,0. Das ist in Ordnung. Nur hätte eine NBS Frankfurt - Mannheim nur einen Faktor von 1,2, mit der Begründung, dass es immer noch Engpässe auf dem Korridor geben würde. Ich halte das für eine ziemlich haarsträubende Bemerkung.

Die genannte Engpässe befinden sich wohl an den Endpunkten, also Mainport/Frankfurt und Mannheim.


gruß,

Oscar (NL).

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Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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