Kostensteigerung bei der NBS - nicht bei Stuttgart21 (Allgemeines Forum)

Henrik, Dienstag, 27.07.2010, 20:00 (vor 5820 Tagen) @ Steffen

Es gibt da wohl eine obere Kostengrenze, bei der die Partner (Bund, Land, Bahn, Stadt?) aus dem Vertrag aussteigen können, und die liegt bei 4,5 Milliarden Euro. Mit der aktuellen Steigerung um "nur" 800 Millionen Euro (bzw. inflationsbereinigt 600 Millionen Euro) sollte diese Grenze durchbrochen sein.


Verwechselst Du da nicht Stuttgart21 mit der Neubaustrecke, die ja sogar selbst die Stuttgart21-Gegner wollen.

Bei diesen um 865 Millionen Euro höheren Kosten geht es um die NBS - nicht Stuttgart21.


Was ich geschrieben habe ist schon richtig: Die jetztige Steigerung betrifft zwar die NBS, die Obergrenze meint aber BEIDE PROJEKTE ZUSAMMEN (bzw. das gemeinsame Projekt NBS+Bahnhof).

Wie meinen?
Meinst Du, Stuttgart21 UND NBS zusammen sei für weniger als 4,5 Mrd Euro zu haben?
Na, dann lass uns doch sofort anfangen, dann haben wir doch keine Finanzierungsprobleme mehr und sämtliche Gegner müssten sofort verstummen (wenn sie es denn wirklich ernst meinen würden^^). ;-))

Also auf was beziehst Du Dich mit Deinen 4,5 Mrd und mit welcher Quelle?

Auch Bahnchef Grube sprach lediglich von Stuttgart21, als er im Interview mit dem "Spiegel" auf die Frage nach der finanziellen "Schmerzgrenze" die 4,5 Mrd nannte.
stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2157907-stuttgart 21 der neue bahn chef grube lässt die gegner hoffen

Dein womögliches erhofftes Aussteigen aus irgendeinem Vertrag oder was auch immer, damit meinst Du ein theoretisch absehbares Überschreiten des Risikofonds und nach dem könnte es neue Verhandlungen geben, nach dem auch ein komplettes Aus ein Ergebnis sein könnte.


Vermutlich :)
(wie das vertraglich genau geregelt ist, da habe ich leider keinen Überblick)

Genau so wie ich es erläutert habe,
man setzt sich dann zusammen, klärt wie man weiter vorgeht.....


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum