Nostalgie und Bordgastronomie (Allgemeines Forum)

gnampf, Sonntag, 20.07.2025, 18:58 (vor 269 Tagen) @ TUI-Ferienexpress

Also ich finde das Niveau der Bordgasttonomie sehr schlecht.

ich nicht. Sicher keine Sterneküche, aber durchaus ok.

Es gibt ja nicht einmal eine Deko-Tomatenscheibe oder ein Salatblatt, geschweige denn einen frischen Salat.

Ja, die Abschaffung vom Salat zu Corona-Zeiten fand ich auch extrem schade, vor allem wo der Salat meiner Erfahrung nach durchaus gut nachgefragt war. Ging aber da schon los mit der Abschaffung des Vitalsalats hin zum "Komponentensalat"
Problem beim Salat: der hält sich eben nicht zig Wochen. Ergo war wohl der Abfall da größer. Und Abfall bedeutet höhere Kosten. Ist somit den Einsparungen zum Opfer gefallen.

Selbst zu Quick-Pick-Zeiten war das Niveau besser, damals wurde nach meiner Erinnerung das gerade wieder abgeschaffte Fassbier eingeführt.

gut, darauf kann ich als nicht-Bier-Trinker gut verzichten. Auch mit Alkoholverbot generell im Zug hätte ich überhaupt kein Problem.

Zugegeben, im Quick-Pick kam viel aus der Dose und wurde auf Einweggeschirr dargeboten..

Was dann definitiv nicht besser ist als jetzt. Aktuell gibt es ja sogar wieder Teller, nicht wie die unsägliche Phase zwischendurch, wo grundsätzlich ALLES in Schüsseln ausgeliefert wurde, egal wie unpassend die dafür waren. Doch selbst das was besser als Einweggeschirr und der damit produzierte Abfall. Zum Glück hat die DB da ja nicht mehr die Wahl, wenn man es will muss sie Mehrweggeschirr verwenden.

Ich denke gerne an den "Toast Mozart", weisse Tischdecke aus Stoff und die in den 90ern nach meiner Erinnerung wieder einsetzende und inzwischen wieder angeschaffte Frischeoffensive im Speisewagen zurück.

Die Tischdecke ist mir Wurscht, nachdem ich eh am Platz esse... da würde die nur nerven ;-)

Auch wurde da unterwegs nachgeliefert..

Das wird heute meine ich auch noch. Wenn es halt klappt. Und die Zeit es zulässt.

Zum Frühstück gab es echte frische, nicht aufgebackene Brötchen....

Die Brötchen haben sich in der letzten Zeit in meinen Augen aber deutlich verbessert, gegenüber diesen komischen kleinen Backsteinen die es mal zwischendurch gab. Da sind frische Brötchen jetzt nicht zwangsläufig besser... da gibts auch genug richtig miese.

In den 80ern berichteten mir damals langgediente DSG-Personale, dass zu TEE-Zeiten der Chefkoch während der Wendezeiten in Paris mit dem Taxi zum Großmarkt fuhr, einkaufte und ein dementsprechendes Menü für die Rückfahrt zusammenstellte. Ich / meine Eltern hätten sich aber weder die TEE-Fahrkarte, noch das Speisewagenmenü leisten können.

Ja, klar, und du siehst ja selbst schon was das gebracht hat... das ganze war was für wenige Menschen, die es sich leisten konnten, und selbst da unrentabel. Da gefällt mir das heute doch besser, denn mit reinen 1. Klasse Zügen und hohen Fahrpreisen hätten wir wohl kein gut ausgebautes Netz an Verbindungen. Wer es dann gerne noch im Zug frisch gekocht haben möchte, und wo dann Geld keine Rolle spielt, der kann sich ja den Luxon mieten.


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