? Das Ende der Zugbindung, oder: "Besser als geplant" (Fahrkarten und Angebote)

Altmann, Mittwoch, 23.11.2022, 09:25 (vor 4 Tagen) @ musicus

Also ich persönlich würd mich nicht drauf verlassen, dass das wirklich problemlos (!) klappt. Mag durchaus sein, dass ein Zub das abnickt und durchwinkt. Wenn man aber das Glück hat, keksi als Zub zu erwischen, dann wird man wohl ein sehr informatives Gespräch über Zugbindung und die Kosten der Ausstellung eines Flexpreis-Tickets im Zug führen können. Oder wie Du schriebst:

... sobald deutlich wird, dass von der zugrundeliegenden Reiseplanung derart abgewichen wurde, dass eine vorsätzliche Umgehung der Zugbindung im Raum steht, ist eben mit Rückfragen zu rechnen.


Was könnte ein Zub nämlich einem derartigen Fahrtwunsch entgegensetzen:

- Er möchte also früher als gebucht vom Grenzbahnhof (= Beginn der DB-Reise) abfahren. Ob das zulässig ist, ist zumindest nicht so klar.

- Sinn und Zweck der Kulanzregelung ist es ja, dass man Verbindungen, die aufgrund zu kurzer Umsteigezeit nicht buchbar sind (im Flugverkehr nennt man das "illegal connections") nutzen kann. Das ist hier ja nicht der Fall - die Verbindung, die er nützen möchte, wäre ja buchbar (nur halt zu einem (vielleicht wesentlich) höheren Preis). Wenn man das erlaubt, dann ist das tatsächlich das Ende des Flexpreis-Tickets.

Ist also durchaus denkbar, dass es klappt. Aber mir persönlich wär das Risiko zu hoch, und ich würd lieber so wie gebucht fahren.


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