? Das Ende der Zugbindung, oder: "Besser als geplant" (Fahrkarten und Angebote)

musicus, Dienstag, 22.11.2022, 14:34 (vor 4 Tagen) @ Altmann

Ist das wirklich so einfach? Dann könnte man ja z.B. von Österreich mit jedem x-beliebigen Zug nach Deutschland fahren (sofern dieser vor der gebuchten Verbindung liegt), da in Österreich ja sowieso keine Zugbindung gilt.

Im Zweifelsfall muss man aber wohl schon plausibel machen, dass ein der Kulanzregelung nach einschlägiger Fall eingetreten ist, durch den man nun "der Umstieg schnell verlaufen ist".

Um mit musicus zu sprechen: "Das steht so nirgends!" ... ;-)

Stimmt. Aber sobald deutlich wird, dass von der zugrundeliegenden Reiseplanung derart abgewichen wurde, dass eine vorsätzliche Umgehung der Zugbindung im Raum steht, ist eben mit Rückfragen zu rechnen.

Ich hatte die Regelung so verstanden, dass die Zugbindung nur aufgehoben wird, wenn man IN Deutschland einen früheren Anschluss erreicht (man muss aber grenzüberschreitend sehr wohl den gebuchten Zug nehmen). Aber das war nur meine Interpretation.

Eben - deine Interpretation, denn das steht so nirgends. Überrascht aber auch nicht.

Österreich ist insofern ein Sonderfall, dass es hier keine Zugbindung für DB-Tickets gibt.

Ich weiß, was du meinst...

Aber nehmen wir mal an, die Geschichte würde in der Schweiz spielen, mit Zugbindung.

Eine tatsächlich vorliegende Zugbindung im Ausland ist zwar neu hier im tread - aber gut, nehmen wir es mal an.

Könnte man dann einfach (in der Schweiz, oder grenzüberschreitend) nen früheren Anschlusszug nehmen, wenn man ihn erreicht?

Nein. Die SBB räumt (meines Wissens) diese Kulanz nicht analog zur DB ein.


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