? Das Ende der Zugbindung, oder: "Besser als geplant" (Fahrkarten und Angebote)

Altmann, Dienstag, 22.11.2022, 13:43 (vor 4 Tagen) @ musicus

Ist das wirklich so einfach? Dann könnte man ja z.B. von Österreich mit jedem x-beliebigen Zug nach Deutschland fahren (sofern dieser vor der gebuchten Verbindung liegt), da in Österreich ja sowieso keine Zugbindung gilt.

Im Zweifelsfall muss man aber wohl schon plausibel machen, dass ein der Kulanzregelung nach einschlägiger Fall eingetreten ist, durch den man nun "der Umstieg schnell verlaufen ist".

Um mit musicus zu sprechen: "Das steht so nirgends!" ... ;-)

Ich hatte die Regelung so verstanden, dass die Zugbindung nur aufgehoben wird, wenn man IN Deutschland einen früheren Anschluss erreicht (man muss aber grenzüberschreitend sehr wohl den gebuchten Zug nehmen). Aber das war nur meine Interpretation.

Eben - deine Interpretation, denn das steht so nirgends. Überrascht aber auch nicht.

Österreich ist insofern ein Sonderfall, dass es hier keine Zugbindung für DB-Tickets gibt. Aber nehmen wir mal an, die Geschichte würde in der Schweiz spielen, mit Zugbindung.

Könnte man dann einfach (in der Schweiz, oder grenzüberschreitend) nen früheren Anschlusszug nehmen, wenn man ihn erreicht? Und auf die Zugbindung pfeifen? Nur, weil die DB das kulanterweise akzeptieren würde? Hat da nicht die SBB auch ein Wörtchen mitzureden?

Ich bleib bei meiner Auffassung, dass diese Kulanzregelung nur in Deutschland gibt, solange man mir nicht das Gegenteil beweist ;-).


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