Dual-Mode im FV keine Alternative. (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 02.04.2021, 02:37 (vor 12 Tagen) @ ant6n

Für Nord Amerika hat Bombardier eine Dual Mode Lok für 200/160 km/h entwickelt, sieht aus wie eine traxx. Wiegt 130T, wäre in Europa also nur als 6-Achser möglich: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bombardier_ALP-45DP

Ja die fährt hier, ist aber für Europa viel zu schwer und die Räder zu gross, weshalb die ab Kassel auf der Strasse überführt werden müssen.
Es handelt sich um einen Ableger der ALP-46 die wiederum von der BR 101 abgeleitet wurde.

Der Anteil an nicht elektrifizierten Strecken ist bei NJT deutlich höher, als bei DB-FV. Es lohnt sich nicht, einen Dieselmotor von Karlsruhe bis Itzehoe oder von Dortmund bis Stuttgart bzw. Ulm mitzuschleppen, nur um einen Lokwechsel für relativ kurze Stecken bis Westerland und Oberstorf (letzteres ohnehin nur ein Zugpaar pro Tag) zu sparen, während das in Long Branch durchaus Sinn macht, wo durchgehende Züge noch gut 1/3 der NJCL bis Bay Head ohne OL vor sich haben. Lokwechsel gibt es hier nie. Alles was keine ALP-45 DP hat, wendet planmässig in Long Branch mit Umstieg ALP-46 / GP40PH-2.

Für den Dosto-NV in Europa wäre sogar eine Konbination aus BR 146 & BR 245 im Sandwich die beste Dual-Mode Lösung. Diese lassen sich gegenseitig steuern und die jew. kalte Lok übernimmt die Fuktion des "Steuerwagen". So hätte man die IRE Stuttgart - Lindau beschleunigen können, was aber wegen Anschlüssen in Ulm nicht erforderlich war.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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