Horn / Makrofon an BÜ (Aktueller Betrieb)

gnampf @, Dienstag, 12.05.2020, 18:47 (vor 23 Tagen) @ 218 466-1

Dann schaue einmal an den BÜ wie die Einsehbarkeit für MIV und Fussgänger so ist - besoders innerstädtisch.
Dann schau einmal bei der nächsten Zugfahrt - soweit möglich - vorne beim Führerstand durch die Glasscheibe einige Km zu, wie früh bzw. in Kurven wie spät der Tf die BÜ sieht.
Das Makrofon kann durchaus insbesondere für Fussgänger - um die es bei der entscheiden Frage ging - die entscheidenden Sekunden ausmachen. Das 16 Jährige Mädchen würde sehr wahrscheinlich noch leben. Damit sollte klar sein, dass Befindlichkeiten von Anwohner in keinem Verhältnis dazu stehen und jammern auf hohem Niveau ist. An Nebenbahnen mit unbeschrankten BÜ leben die Anwohner auch damit. Dann können auch solche an Hauptbahnen.

Ja, und, was möchtest du damit sagen? Das man den Zug nicht sieht ist ja bekannt. Ändert auch das Makrofon nichts dran. Das sorgt dann maximal noch dafür das man auf den Schienen stehend sich umschaut bis man ihn sieht.
Nebenbahnen und Hauptbahnen sind auch ein klitzekleiner Unterschied. Welche Nebenbahn hat denn soviel Verkehr wie eine Hauptbahn? Nachts passiert da für gewöhnlich überhaupt nichts, während an der Rheinstrecke die Güterzuüge 24h im Blockabstand über die BÜ kacheln.

Falsch. Auch hier wird mit bis zu 100mph über BÜ gefahren. Wie man immer wieder sieht, sind Deutsche keineswegs gescheiter um nicht zu sagen sogar dümmer.

Kommt wohl auf die Perspektive an... der Affe im Zoo denkt bestimmt auch die Menschen wären hinter Gittern ;-) Aber wir wissen natürlich alle das die USA the greatest sind und man in Europa einfach keinen Plan hat und dumm ist.

Beide Alternativen sind in absehbarer Zeit im Gesamtnetz unrealistisch - im Gegensatz zum Makrofon. 100% schafft man nicht, aber jeder einzelne verhinderte BÜ-Unfall ist es wert.

Der Makrofon-Einsatz an jedem gesicherten BÜ würde nunmal ganz schnell kein Zugverkehr mehr stattfinden. Die Bahn kann sich hier schließlich auch nicht auf Bestandsschutz berufen, denn das wären komplett neue (unnütze) Vorschriften, bei denen sich die Bahn dann eben fragen lassen muß warum sie denn nicht vor dem BÜ anhält und ihn selbst sichert. Die Anzahl durch Makrofon-Einsatz verhinderter BÜ dürfte jedenfalls verschwindend gering sein... wenn es denn überhaupt der eine pro Jahr wird. Sieht man ja auch daran das an unbeschrankten BÜs immer wieder Unfälle passieren, trotz Makrofon und langsamer Geschwindigkeit der Bahn. Wer zu blöd ist ist nunmal zu blöd, da nennt man es dann halt natürliche Auslese.


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