Sammelantwort (Aktueller Betrieb)

Aphex Twin, Sonntag, 10.05.2020, 10:48 (vor 27 Tagen) @ 218 466-1

Verglichen mit dem Lärm dass dies macht würde ich die Forderung der Anwohner nach zumindest einem Blinklicht als vollkommen angemessen bezeichnen.


Die Forderung gibt es nicht, zumal - wie du im verlinkten Video sehen konntest - Blinklicht und Halbschranken vorhanden sind, was nichts daran ändert, dass das Horn trotzdem mindestens 15. Sec. betätigt werden muss.
Wie man da auch lesen kann, hatte sich in Florida die Zahl von BÜ-Unfällen verdoppelt, während diese Regel dort vorübergehend ausgesetzt war.
Ich bin mir sicher, dass die Zahl in Deutschland halbiert werden würde. Es gibt meisens etwa 10 BÜ-Unfälle pro Monat, z.T. noch mehr! Im EF wurde das Thema behandelt.

Mir ging es in Bezug auf Anwohner nicht darum ob Horn oder nicht-Horn, sondern ob Horn oder Schranken. D.h. dass es durchaus verständlich wäre wenn Anwohner den Einsatz von Schranken fordern um dadurch ohne Horn auskommen zu können.

Und wer bei geschlossenen Schranken über einen Bahnübergang fährt verhält sich nicht viel anders als jemand der bei Rot über die Ampel fährt. Ein zusätzliches Horn kann natürlich helfen (oder ein alternatives, optisches Warnsignal wenn ein Zug sich dem Bahnübergang nähert). Aber irgendwie sträubt sich bei mir alles wenn die Verkehrsteilnehmer davon ausgehen könnten dass eine geschlossene Schranke nur so etwas wie eine gelbe Ampel ist und wirklich nötig anzuhalten ist es nur wenn die Ampel rot zeigt bzw. wenn sich man ein zweites, akustisches oder optisches, Warnsignal gibt.


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