Schwerer Bü-Unfall - Schranken waren geöffnet (Aktueller Betrieb)

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Samstag, 09.05.2020, 13:34 (vor 26 Tagen) @ 218 466-1

Ob der TF noch ein Warnsignal gegeben hat konnte ich nirgends lesen. Aufgrund eines solchen Signals hätte ich mindestens der Fußgängerin (durch einen beherzten Sprung) noch Chancen zugerechnet...


Darum sage ich immer, dass wie hier in Nordamerika, vor BÜ's unabhängig von deren Sicherung, grundsätzlich das Horn betätigt werden sollte und an Bahnsteigen zusätzlich die Glocke.

Ob das die Anrainer gut finden...

Im Wutbürger-Deutschland würden aber die Anwohner dagegen protestieren...

zu Recht. So ein Horn macht ja durchaus Krach, derweil ist ein BÜ dezenter. Wie oft bleibt der Schranken offen? Das ist nicht gerade häufig der Fall.

Dass die Leute blind auf die Technik vertrauen finde ich jedoch auch unverständich. Im Zweifel ist das Andreaskreuz als Stoppschild zu verstehen und niemand sollte einen BÜ überhaupt passieren, ohne sich zuvor zu vergewissern, dass kein Zug kommt - auch wenn ggf. vorhandene technische Sicherungen suggerieren, dass man nicht nach links und rechts sehen muss.

Wer desöfteren einen BÜ überquert und oft genug keinen Verkehr erlebte, wird sich vielleicht denken, dass man nicht unbedingt anhalten muss, denn normalerweise kann man sich auf den Schranken verlassen und normalerweise passiert nichts.

Die Methode, welche in Europa angewandt wird, erweist sich unter den Gesichtspunkten als effektiv, da sehe ich keinen Grund für ein Hornkonzert.

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Covid19 kriegt uns nicht klein!


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