Sammelantwort (Aktueller Betrieb)

gnampf @, Dienstag, 12.05.2020, 09:29 (vor 23 Tagen) @ 218 466-1

Aber genau das (b) sollte geändert werden. An allen BÜ sollte auch in Europa grundsätzlich das Horn bzw. Makrofon betätigt werden, völlig egal ob da eine (ggf. nicht funktionierende) technische Sicherung wie Schranken vorhanden ist oder nicht. Anwohner, die das nicht vertragen können, müssen sich halt was anderes, abseits von Bahnstrecken suchen, fertig.
Da es immer wieder Unfälle an BÜ's gibt, ist die gegenwärtige Sicherung bei Schranken ohne Einsatz des Horns, erwiesenermassen nicht ausreichend.

Wo ist der Sinn zu tröten, wenn der Zug mit 160 angerauscht kommt? Wenn der TF eine Gefahr sieht wird er eh das Makrofon nutzen, doch in den meisten Fällen wird entweder keine Reaktion möglich sein weil der Zug viel zu schnell näher kommt um noch zu reagieren, oder die falsche Reaktion, nämlich hektisch versuchen die Karre noch vom BÜ zu bekommen statt raus zu springen. Der einzige Effekt vom permanenten Makrofoneinsatz wäre also eine Ruhestörung der Anwohner. Was dann entweder zum Bau einer Unterführung, oder wahrscheinlicher zur Einstellung der Bahnlinie führt.
Das man einem Ami mit dem Horn klar machen muss das ein Zug kommt mag ja so sein. Da kommt der Zug auch nicht mit 160 auf dem BÜ zugeschossen. Und bekanntermaßen braucht ein Ami ja Warnhinweis über Warnhinweis zum Überleben, gesunder Menschenverstand ist keine notwendige Voraussetzung.
Und wenn du es 100% sicher haben willst, dann ist es Schwachsinn den Einsatz vom Makrofon zu fordern. Dann muß der Zug einfach vor jedem BÜ anhalten und ihn selbst sichern und dann so langsam drüber zuckeln das er jederzeit anhalten kann. Nur so würdest (oder durch Auflassung der BÜ) würdest du BÜ-Unfälle wirklich vermeiden.


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