NBS St. Johann - Salzburg / Detailplanung Salzburg (Allgemeines Forum)

Henrik, Mittwoch, 10.04.2019, 01:20 (vor 2563 Tagen) @ Re 8/12
bearbeitet von Henrik, Mittwoch, 10.04.2019, 01:22

Trotzdem wäre die Steigung vom Tunnel unter der Salzach zum (wenige hundert Meter entfernten) Hauptbahnhof in Hochlage (geschätzt 10 Meter über der Wasseroberfläche) viel zu steil ...

Stimmt, die Salzach wird noch oberirdisch gequert. Das sieht man ja auch deutlich, wenn man die Skizze etwas vergrössert: Die NBS zweigt erst westlich von Salzburg-Aiglhof von der Stammlinie ab. Dabei wird wohl auch der Glanbach noch ÜBERquert; anschliessend kann man ideal diesem Industriegleis entlang in den Tunnel abtauchen.

ob das da so ideal ist..
Wie sieht denn der Grundriss und Aufriss da aus, der Höhenplan und Gradiente?
da schließt sich eine etwa 200-300 m lange Grünfläche an, dahinter ne Siedlung.
Das heißt innerhalb dieser kurzen Grünfläche muss man schnell runter und dann auch schon recht tief runter, das sind schonmal etliche Promille.
bis dahin verläuft die Trasse in nordwestlicher Richtung, das Ziel ist aber der Flughafen in südwestlicher Richtung. Das heißt, es muss sich eine enge Linkskurve gleich im Tunnel anschließen. Extremes Gefälle plus geringer Radius an selber Stelle. hui.
Dann müsste entweder eine S-Kurve folgen, um die Landebahn quer zu unterqueren oder eben man unterquert die Landebahn im sehr flachen Winkel und landet unter dem Terminal nahezu parallel zur Landebahn. Dann wirds in der Folge aber recht schwer, das Autobahndreieck noch westlich zu queren. Dieses will er oberirdisch queren. in +3-Ebene?
so trivial scheint mir das alles nicht so recht zu sein.

und überhaupt, welche Züge sollten denn dann da unter dem Terminal halten? Die Fernverkehrszüge? Nur die NV-Züge und der RailJet fährt durch?
Wohlgemerkt, von den Passagierzahlen her ist der Flughafen etwa vergleichbar mit dem Flughafen Niederrhein / Weetze oder auch Dresden. Das wäre also eine recht aufwendige, teure Spange für den Flughafen.

Mein Eindruck: Ob und wie das in Österreich funktioniert, war V+R bei der Planung egal, sie wollten ja nur die bayerischen Interessen wahren ...

Wenn Österreich an einer Beschleunigung des Korridorverkehrs interessiert ist, muss es diese wohl letztlich auch selber finanzieren. Eine NBS Rosenheim-Kiefersfelden trägt übrigens zu diesem Ansinnen nur sehr wenig bei.

wobei diese mit dem Brenner Nordzulauf eh kommt.


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