Nur um mal so die Verhältnisse darzustellen (Fahrkarten und Angebote)

ALR997, Sonntag, 25.02.2018, 19:17 (vor 2948 Tagen) @ MF_5289

Da ich ja jetzt auch eine ganze Weise in einer strukturschwachen Region mit dürftig ausgebautem ÖPNV gelebt habe, habe ich durchaus Erfahrungen mit dem "ein paar Takte früher fahren" gemacht.

Vorneweg: ich musste nie lieb um die Aufhebung der Zugbindung bitten, es hat in der Regel geklappt.

Allerdings je nach Relation war es auch mal nötig, einige Stunden früher zu fahren um die beiden kritischen Anschlüsse auf der Strecke "abzusichern". Einer davon war nicht Bestandteil der gebuchten Reisekette, jedoch des Citytickets. Das heißt obwohl ich de facto ein gültiges Ticket von Haustür zu Haustür habe, muss ich durchaus des Öfteren zwei Stunden früher fahren, als nötig, weil man keine durchgehende Reisekette anbieten kann.

Dass das so ist, mag niemand in Frage stellen. Nur ob das so richtig sein sollte, da bin ich mir unsicher. Es würde jedoch deutliche Änderungen bei der Finanzierungsstruktur und womöglich Preiserhöhungen zur Folge haben. Gerade weil bei Sparpreisen allerdings die Möglichkeit weggefallen ist auf Flexpreis per Zahlung des Differenzbetrages aufzuschlagen, finde ich den Mangel an Alternativen (abgesehen von Sparpreis verfallen lassen und Flexpreis en plus kaufen) durchaus zurecht beklagenswert.

Allerdings ist es im Nahverkehr um Fahrgastrechte ja ohnehin nicht so richtig gut bestellt, also wird man wohl weiter früher losfahren müssen, um pünktlich am Ziel zu sein.


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