Fragen kostet nichts - eigener Erfahrungsbericht (Fahrkarten und Angebote)

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 25.02.2018, 13:05 (vor 2948 Tagen) @ Frecciarossa

"Leider hat sich bei der DB die Erkenntnis, dass der öffentlicher Verkehr als ein Gesamtsystem funktionieren muss, noch nicht durchgesetzt."

Aber Du kannst doch ein Flexpreisticket kaufen und schon bist du so flexibel, das Deine Fahrt über verschiedene Verkehrsträger hinweg als Gesamtsystem auch bei Verspätung funktioniert. Wer aber mit einem billigeren Angebotspreis reisen will, der sollte doch als Eigenleistung selbst beisteuern, daß er ein, zwei Stadtbustakte früher zum Bahnhof startet.

Wenn man aber von der Bahn erwartet Tickets mit Zugbindung zwar auf Kulanz, aber doch 'irgendwie grundsätzlich' flexibel zu behandeln, weil man sich easy auf den städtischen ÖPNV herausreden kann, dann wäre das quasi die Außerkraftsetzung aller Sparpreiskonditionen.

Und auch dem Zugpersonal gegenüber sollte man aus Fairnessgründen aufpassen, daß sich nach wiederholten Zugeständnissen nicht eine gefestigte Erwartungshaltung einstellt, daß man schon ein Gewohnheitsrecht darauf habe, mit einem Zugbindungsticket flexibel mitgenommen zu werden. Das wurde hier zwar noch nicht geschrieben, aber ich sehe so eine gewisse Gefahr. Und hitzige Streitgespräche im Zug habe ich selber schon mitbekommen von wegen "ihr Kollege letzte Woche hat sich aber nicht so angestellt".

Wenn es beim 'Fragen kostet nichts' bleibt und auch ein NEIN akzeptiert wird, dann ist es natürlich ok.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum