Fragen kostet nichts - eigener Erfahrungsbericht (Fahrkarten und Angebote)

keksi, Sonntag, 25.02.2018, 12:52 (vor 2950 Tagen) @ Frecciarossa

Das ist deine eigene Sache, wenn du zu spät am Bahnhof bist.


Das ist die geltende Rechtslage, das ist klar. Dass sich die Bahn damit aber ins eigene Fleisch schneidet, sollte eigentlich nicht so schwer zu verstehen sein. Für Euch will ich es aber trotzdem erklären.

Die Bahn steht im Wettbewerb mit anderen Verkehrsmitteln, zum Beispiel dem Auto.Ein potentieller Fahrgast wird allerdings die Gesamtreise mit Bahn und Bus gegenüber einer möglichen Autofahrt hinsichtlich Preis, Zeitdauer, Komfort etc. vergleichen. Wenn dem Fahrgast beim Verpassen eines Anschlusses Kosten entstehen, muss er dies in seine Kalkulation einbeziehen. Er wird also mit Kosten kalkulieren, die über dem Fahrpreis liegen (z.B. mit dem Erwartungswert bei einer angenommenen Wahrscheinlichkeit eines Anschlussverlustes, wahrscheinlicher jedoch mit einem darüber liegenden Wert, da das Risiko einer Vervielfachung des zu zahlenden Betrages von den meisten Menschen abgelehnt wird). Wenn ich jedoch davon ausgehe, dass die Bahn ihre Preise gewinnoptimiert festlegt, dann ist jeder davon abweichende Preis suboptimal. Daher liegt es im Interesse der Bahn, bei Anschlussverlusten die Fahrgäste nicht draufzahlen zu lassen. Dies gilt entsprechend übrigens für Umsteigeverbindungen mit mehreren Bahnfahrkarten.

Wir reden hier von einem Bus oder Straßenbahn!!!!!! Das hat nix mit DB zu tun.
Wenn da was ausfällt, dann müsste die neue Fahrkarte nicht die DB zahlen sondern
Der Verkehrsverbund der schuldig ist. Wenn ich nun mal ein
Günstiges Ticket habe, das ist das eben zuggebunden...


Rechtzeitig losfahren wäre die einfachste Lösung...


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum