Fragen kostet nichts - eigener Erfahrungsbericht (Fahrkarten und Angebote)

Oberschlesier, Magdeburg, Sonntag, 25.02.2018, 13:48 (vor 2949 Tagen) @ Ösi

Des Weiteren kommt die Frage, wie ein Anschluss definiert wird und wer es festlegen wird? Wenn ich ein 3-Minuten-Umstieg von einem Bus auf die Bahn habe, wäre das noch ein Anschluss?


Anschlüsse zwischen Bahn/Bus und Zug sind bereits in der Reiseauskunft definiert. Insofern kein Problem.

Dass die Bahnseite eine Verbindung anzeigt, heißt noch nicht, dass dort ein offizieller Anschluss besteht (diese Bahnseitenanschlüsse müssten durch alle Beförderer in Deutschland offiziell anerkannt werden). Innerhalb des städtischen Verkehrs (Bus&Tram) werden oft überhaupt keine Anschlüsse gewährleistet. Besonders spannend ist bei einer letzten Tagesverbindung.

So ziemlich alle Stadtverkehrsunternehmen haben bereits ein solches System und kommunizieren die Fahrzeiten auch nach außen (mit Anzeigen und über Apps/Internetseiten).

Da gebe ich dir Recht zu, aber kann ich mit diesen Systemen 3 Wochen später eine Fahrt nachvollziehen? Auch wenn ja, müsste die Bahn den Zugang zu internem System garantieren, da andere Verkehrsunternehmen sollen auch nachvollziehen können, ob ein Zug verspätet war. Das kostet auch.

Die Kosten, die durch das Nehmen des nächsten Zugs entstehen, sind vernachlässigbar.

Ich vermute, dass eine solche Aussage in einem großen Unternehmen doch mit Untersuchungen untermauert werden müsste...

Die Verspätung führt natürlich nur zur Aufhebung der Zugbindung, wenn tatsächlich die letzte gangbare Verbindung (= Mindestumstiegszeit gegeben) nicht funktioniert hat.

Ich verstehe, aber wenn ich mir eine Netzkarte kaufe, kann niemand mehr nachvollziehen woher ich komme (aus welchem Ort) und die Wahrscheinlichkeit das irgendein Anschluss im Netz nicht klappt, doch größer (mindestens genauso groß) ist, als die, dass eine bestimmte Bus-Verbindung die Verspätung bringt.

Liebe Grüße,
OS


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