Fragen kostet nichts - eigener Erfahrungsbericht (Fahrkarten und Angebote)

Oberschlesier, Magdeburg, Sonntag, 25.02.2018, 13:54 (vor 2951 Tagen) @ Frecciarossa

Verluste würden nur entstehen, wenn Kunden bewusst in Erwartung einer Verspätung einen Sparpreis statt einen Flexpreis kaufen würden. Das steht wohl nicht zu erwarten.

Das sehe ich anders und würde das nicht so streng ausschließen.

Entscheidend ist doch, dass der Kunde in seiner Flexibilität soweit eingeschränkt ist, dass er seine Reise zu einer festgelegten Abfahrtszeit antreten muss. Ob er unterwegs im zufällig eintretenden Verspätungsfall Flexibilität gewinnt, ist doch überhaupt nicht entscheidungsrelevant.

Entscheiden für die Wahl des ÖPNVs, da gebe ich dir Recht zu. Aber welches Nutzen hätte davon die Bahn? Ich verstehe deine Argumentation, aber es müsste empirisch gezeigt werden (eine reine Vermutung, dass die Kundengewinnung mehr Einnahmen bringt, als die Sparpreise (gekauft mit Hoffnung einer Zugbindungsaufhebung) Verluste generieren.

Entscheidend, wer Recht hat, wäre die Antwort, wie es jetzt geregelt ist.

Liebe Grüße,
OS


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