Fragen kostet nichts - eigener Erfahrungsbericht (Fahrkarten und Angebote)

Frecciarossa, Sonntag, 25.02.2018, 13:04 (vor 2948 Tagen) @ Oberschlesier

Es geht allerdings um die Fragen, wer soll es bezahlen, wie viel soll bezahlt werden und wie soll es nachgewiesen werden.

Natürlich könnte die Bahn alle Anschlussverluste (egal mit welchem Verkehrsmittel) so behandeln. Ich frage mich jedoch, wie ist es finanziell geregelt, wenn die DB mir einen Sparpreis verkauft, ich aufgrund der Verspätung des anderen EVUs die Fahrkarte als ein Flexpreis benutze? Muss das "verspätete" EVU der DB was zahlen?

Warum sollte überhaupt irgendjemand etwas bezahlen sollen? Durch die Benutzung eines späteren Zuges entstehen doch keine Kosten. Die Funktionalität des Fahrgastes bleibt ja bestehen, da der Fahrgast in seiner Flexibilität eingeschränkt bleibt.

Angenommen, es wäre jedoch alles oben beschriebene machbar, wie soll ein Anschlussverlust nachgewiesen werden? Es müsste dann ein solches elektronisches System aufgebaut werden, das es ermöglicht. Wer soll entstehende Kosten tragen?

Valider Punkt, allerdings sind diese Daten in vielen Busbetrieben/Verkehrsverbünden bereits vorhanden.

Außerdem müsste die ganze Reisekette als ein Ticket verkauft werden, da sonst man sich theoretisch eine Tageskarte für ganzen Verbund kaufen könnten und immer auf eine Verspätung irgendwo im Netz hoffen...

Zum Glück arbeitet die EU bereits an einem verkehrsmittelübergreifenden Ticket. Noch ein paar Jahre Geduld ...

Für die ganze Idee eines einheitlichen ÖPNVs stehe ich, aber dafür ist das aktuelle Beförderungssystem (noch) nicht geeignet.

Ich sehe keine grundsätzlichen Hindernisse.


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