Fragen kostet nichts - eigener Erfahrungsbericht (Fahrkarten und Angebote)

Oberschlesier, Magdeburg, Sonntag, 25.02.2018, 13:33 (vor 2953 Tagen) @ Frecciarossa

Warum sollte überhaupt irgendjemand etwas bezahlen sollen? Durch die Benutzung eines späteren Zuges entstehen doch keine Kosten. Die Funktionalität des Fahrgastes bleibt ja bestehen, da der Fahrgast in seiner Flexibilität eingeschränkt bleibt.

Es entstehen keine betriebliche Kosten, das mag ja sein, aber Verluste. Die Bahn verkauft dem Kunde ein Produkt mit einer Zugbindung. Dieses Produkt ist sehr konkret und beschränkt, dafür aber günstiger als andere Produkte. Durch die Aufhebung der Zugbindung bekommt der Kunde jedoch ein anderes teureres Produkt, sog. Flexpreis. Dh. der Kunde bekommt mehr Leistung für den niedrigeren Preis (es ist nicht nur die Beförderung selbst, aber auch das Komfort, auch die Reisezeit). Ob die Preisunterschiede (und deren Höhe) begründbar sind, das ist ein anderes Thema.
Es ist mir bewusst, dass der Kunde nichts von diesem "besseren" Produkt hat, da er schon verspätet ist. Deswegen soll auch der Kunde dies nicht zahlen.

Es kann ja jedoch sein, dass ich es falsch sehe, aber deswegen ist es wichtig zu wissen, wie es zwischen EVUs zurzeit geregelt ist.


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