Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt… (Allgemeines Forum)

maxiboy, IBNR: 7006966, Donnerstag, 05.03.2015, 23:40 (vor 4053 Tagen) @ L.Willms

Aber Fakt ist, dass irgendwer den Service finanzieren muss, ob's Kontoführungsgebühren sind, Disagio an den Acquirer bei Kartenzahlung, Postengebühr oder was auch immer.


Die direkte überweisung ist immer noch das billigste.

Ansonsten leben die Banken davon, daß sie das Geld ihrer Kunden einsammeln und in Kapital verwandeln.

Man kann ja auch selbst das Geld gewinnbringend anlegen, statt es auf einem Tagesgeldkonto oder gar Girokonto von der staatlichen Inflation auffressen zu lassen.

Klar ist die SEPA-Überweisung das Billigste. Aber dauert natürlich seine Zeit und man kann sich das Geld nicht einfach zurückholen.

Bei Kreditkartenzahlung kann die Autorisierung sofort erfolgen. Diese kann man auch z.B. in Japan oder den USA belasten lassen. Es ist kein teurer Währungstausch nötig, sondern allenfalls eine moderate Fremdwährungsgebühr von 1-2%. Und je nach Kartenvertrag sind noch zusätzliche Sicherheiten für den Kunden dabei (ich verweise auf s. 75 des britischen Consumer Credit Act 1974 – http://www.legislation.gov.uk/ukpga/1974/39/section/75 – leider nicht auf europäischem Recht basierend, so dass das Schutzniveau hierzulande schlechter ist).

Wenn man allerdings immer noch kompliziertere Zahlungsinstrumente einführen will, um noch mehr Reibach zu machen, und dazu die einfachen und kostengünstigen in den Hintergrund schiebt, dann sage ich: Halt. Brauch' ist nicht.

Ich nehme nicht für alles einen Hammer, zumal ein Schraubenzieher manchmal akkurater und präziser ist.


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