Der Sack Reis in China und trotzdem eine Frage (Allgemeines Forum)

Freifahrtensammler, Mittwoch, 04.03.2015, 12:37 (vor 4050 Tagen) @ andy24b

Das erinnert mich an den sprichwörtlichen Sack Reis in China. Nein, ich habe weder etwas gegen Asylbewerber, noch gehe ich mit in den deutschen Farben angemalten Kreuzen zu irgendwelchen Peginesen-Demos oder fürchte um meine "nationale Identität". Ich habe auch keine Angst davor, dass der sächsischen Oma der Christstollen vom bösen Tunesier weggegessen wird. Ich habe tatsächlich schon als eingeborener Germane mit Asylbewerbern in einer Wohnung gelebt und es sogar schadlos überlebt ;-). Von daher weiß ich, wir sind alle Menschen, im Guten wie im Schlechten. Klar gibt es Alltagsrassismus, aber genauso sollte man sich davor hüten, alles auf die (Achtung Wortspiel!) "rassistische Schiene" zu schieben.

Allerdings - und damit zurück zum Bahnthema - habe ich doch eine Frage zum Verhalten des Zugbegleiters. Ich würde grundsätzlich beim "Sie" bleiben. Auch bei "schwierigen Kunden". Gerade mit denen möchte man ja nicht unbedingt befreundet sein. Das schafft ne professionelle Distanz und zeigt eher Respekt dem Anderen gegenüber. Vor allem frage ich mich, warum der Zub in diesem Fall körperlichen Zwang angewendet hat. Er vertritt zwar die Bahn und hat damit Hausrecht, aber ich würde es an seiner Stelle nicht machen. Dafür gibt es die Jungs und Mädels der DB-Sicherheit und/oder die Polizei. Die können Judo... ;-) Wenn ich richtig verstanden habe, ist das auch so in den bahninternen Vorgaben geregelt.

Oder erwartet die DB jetzt von ihren Zubs neuerdings Türsteher-Qualitäten?


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