Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt… (Allgemeines Forum)

maxiboy, IBNR: 7006966, Donnerstag, 05.03.2015, 22:21 (vor 4050 Tagen) @ L.Willms
bearbeitet von maxiboy, Donnerstag, 05.03.2015, 22:22

Das wohl meistgenannte Beispiel sind die USA, wo Schecks noch an der Tagesordnung sind. Dort gibt es aber seit Ewigkeiten schon die "ACH Push" und "ACH Pull" Dienste,

Der Witz an der Sache ist aber, dass Banken das ungerne ihren Kunden anbieten.


... und es dem Publikum auch nicht so präsent ist. Und vermutlich auch wenig Unterstützung durch Bankingsoftware findet.

Ein anderes Beispiel ist Frankreich. Sehr schwer, hier einfach per Überweisung zu bezahlen.

In beiden Fällen drängen sich dann Dienste wie Paypal oder Apple Pay rein, die für Zahlungsempfänger und Zahlenden nicht kostenlos sind.

Auch in Großbritannien gibt es schon seit langem BACS- und CHAPS-Überweisungen und mittlerweile auch "Faster Payments".

Aber Fakt ist, dass irgendwer den Service finanzieren muss, ob's Kontoführungsgebühren sind, Disagio an den Acquirer bei Kartenzahlung, Postengebühr oder was auch immer. Selbst die Bargeldhandhabung ist nicht wirklich kostenlos, auch wenn der Verbraucher – wenn er bei einer guten Bank ist – ein 0-Euro-Girokonto und weltweit "Free cash withdrawals" kriegt. Aber seine Hausbank muss an die Automatenaufsteller ein Interbankenentgelt zahlen, für jede Abhebung, auch wenn die Automatenaufsteller kein direktes Kundenentgelt (Surcharge) verlangen sollten. Von den Sicherheitstransporten, dem Zählen des eingenommenen Gelds beim Händler usw. gar nicht erst zu reden.


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