Streikankündigung richtig und nötig (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 23.02.2015, 16:41 (vor 4060 Tagen) @ gnampf

Behaupten kann das wie gesagt jeder, kannst du das auch belegen? Wie du ja selbst schon sagst sprechen die Pressemitteilungen und Veroeffentlichungen eine andere Sprache.

Die Pressemitteilungen der GDL auch. ;)
Die DB dreht sich das natürlich auch so hin, dass sie selbst besser da steht. Du kannst genausowenig den Warheitsgehalt der DB-Pressemitteilungen belegen.

Also in der Pressemitteilungen steht wieder was ganz anderes, als du darin siehst. Neben den Gehaltspunkten wird z.B. ueber weitere Einstellungen gesprochen. Und es wird auch davon gesprochen, dass man durchaus fuer das weitere Personal verhandeln kann, Aber halt unter Vermeidung konkurrierender Vertraege... die auch nicht noetig sind um die Interessen der GdL-Mitglieder zu erfuellen.

Doch sind sie, weil die EVG viel zu Arbeitgeberfreundlich verhandelt, mit völlig unzureichendem Ergebnis.

Noe, macht sie nicht, sondern sie verweigert sich von Anfang an jeglichen Verhandlungen, solange man nicht ihre unsinnige Hauptforderung zu 100% annimmt.

Die DB war nicht bereit zu verhandeln, wenn die Vorbedingung von der GdL nicht akzeptiert wurde.

Welches Grundrecht auf einen eigenstaendigen Tarifvertrag denn bitte? Du hast vom Grundgesetz her das Recht deine Interessen vertreten zu lassen und dafuer zu streiken, aber du hast kein Grundrecht auf einen eigenen Tarifvertrag, erstrecht nicht wenn es sich ohne jegliche Nachteile in einem gemeinsamen Regeln laesst. Und das Volk ist erstaunlicherweise zum Grossteil durchaus schlau genug sowas auch zu erkennen.

Die DB wollte ja nicht mit der GdL für alle GdL Mitglieder verhandeln und hat damit das Grundrecht verweigert.
Ganz am Anfang wollte die DB jegliche Verhandlungen (sogar für Tf!) bis zum Tarifeinheitsgesetz sogar gänzlich aussetzen und die Mitarbeiter bis dahin mit mageren 2% Lohnerhöhung ohne Berücksichtigung aller anderen Forderungen abspeisen!
Damit hat Herr Weber gezeigt, dass er als Personalvortand schlicht den falschen Beruf hat.

Noe, das unablaessige Beharren auf einem eigenen Tarifvertrag verhindert mit der Weigerung der GdL ueber irgendwas anderes zu Reden verhindert die Verhandlungen.

Noe noe, das sture Beharren auf Tarifeinheit der DB verhindert die Verhandlungen.

Wir drehen uns hier mit der Diskussion genauso im Kreis, wie die GdL und die DB, ohne dass etwas sinnvolles dabei herauskommt.
Du stehst auf der Seite der Unternehmer (DB), das ist dein gutes Recht und in Ordnung.
Ich stehe auf der Seite der Mitarbeiter, wofür ich meine Gründe habe. Ich wünsche der GdL den größtmöglichen Erfolg und habe vollstes Verstädnis für jeden Streik.
Die Fahrgäste tun mir leid, aber es wird Zeit, dass Herr Weber endlich einlenkt. Er hat es in der Hand.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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