Um die Fragen zu beantworten (Allgemeines Forum)

GUM, Freitag, 20.02.2015, 09:50 (vor 4064 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von GUM, Freitag, 20.02.2015, 09:52

Es wäre beispielsweise eine Betriebsvereinbarung zur Mindestausstattung der Bordgastronomie oder ähnliches denkbar.


Was bitteschon soll die Tf, Fdl, ZuB etc. die Ausstattung der Bordgastronomie interessieren???

Du beleuchtest hier überdeutlich das Problem der Sparteninteressen in einem Unternehmen. Es gibt zwei ganz unterschiedliche Verhandlungsstrategien:

Die eine setzt darauf, dass Gesamtunternehmen zu stärken und nimmt Abstand von den klassischen Verteilungsritualen. Es geht dann nicht darum, dass die eine Beurfsgruppe eine leicht höhere Grundvergütung hat, dass Dutzende Firmenmantel geschaffen und befüllt werden.

Sondern, dass ihr zusammen eine Aufbruchsstimmung und ein gemeinsames Energiefeld, Image, Anmutung schafft.

Dann geht es Euch sehr wohl an, ob Ihr beispielsweise auf das letzte Prozent einer Gehaltserhöhung verzichtet und damit zusätzliche Vereinbarungen für alle trefft. Die Zeit & Energie kann dann aufgewendet werden, um sich an den Tisch zu setzen.

Dies geht ohne verhärtete Fronten viel besser.

Die Tf, Fdl, Zub haben von einer attraktiven materiellen und physischen Ausstattung der Bordgastronomie jede Menge: Mehr Kunden bedeuten mehr Umsatz und damit Deckungsbeitrag. Die Gewinnziele und die Mindestabführung an den Bund lassen sich leichter erwirtschaften, eine höhere Eigenkapitalrendite wird erzielt.

Das Schenker-Personal hat mal garnichts davon, wenn das Restaurant gut ausgestattet ist. *SMH*

Doch hat es, siehe oben. Wird das Unternehmen bis auf den letzten Cent ausgepresst, dann bleibt für niemanden etwas übrig. Und dann gibt es halt 72 Plätze in einem B-Wagen des Velaro und die 2+2 Bestuhlung im Premium-Bereich des Nahverkehrs.

Zusammensetzen und was für das gemeinsame Unternehmen tun.


Es ist Herr Weber, der hier versucht Zeit zu Schinden, wegen dem Tatifeinheitsgesetz. Das machen wir aber nicht mit!
Es wird höchste Zeit wieder Druck auszuüben!

Genau so. Und die letzten verbliebenen Fürsprecher unter den Bahnkunden zu vergraulen.

Im Fernverkehr gibt es so etwas wie "Zwangskunden" nicht. Es stehen viele generische Alternativen zur Verfügung. Von Mietwägen, Billigfliegern über Luftfahrtgesellschaften bis zum eigenen Auto.

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