Kommunikations- und Organisationproblem (Aktueller Betrieb)

Thalyseo, Samstag, 28.04.2012, 15:26 (vor 5302 Tagen) @ ChrisAC

Seltsam fand ich übrigens im Nachhinein, dass noch gegen 18:12 Uhr in Massen gestrandete Fahrgäste in Welkenraedt auftauchten, obwohl der ICE 14 doch schon gegen 16:35 Uhr in Aachen verendet sein soll. Allerdings fährt der nächste RE 29 nach Eintreffen des ICE 14 schon um 16:34 Uhr in Aachen Richtung Belgien ab - denkbar, dass da die ICE-Fahrgäste noch nicht wussten, dass die Reise nicht mehr weitergehen würde. Ich weiß natürlich auch nicht, ob es schon einige ICE-Insassen in diesen früheren RE 29 geschafft haben.

Ich finde, man kann hier ein regelrechtes Kommunikationsproblem ausfindig machen: Warum werden die Fahrgäste nicht auf die Buslinie 14 verwiesen? Mit dieser bestünde in Eupen doch ein umsteigefreier Anschluss nach Brüssel. Oder ist das Problem, dass diese Linie nicht von DB und/oder SNCB-NMBS betrieben wid?

Ich denke, es wäre schön hilfreich, wenn die "euregiobahn"-Talente - sofern gerade nicht in der Eifel unterwegs - eine Belgienzulassung bekämen; dann könnte ein "Notverkehr" bis Welkenraedt eingerichtet werden. Ich würde einen (mindestens)stündlichen IRq zwischen Aachen und Welkenraedt, einem zweistündlichen zwischen Aachen und Lüttich ohnehin vorzuziehen, sofern in W. ein Anschluss an den IC A (in beide Richtungen) existiert.

Wenn die L-Linie von Spa-Géronstère nach Welkenraedt bereits in Verviers-Central und wird die L-Linie von Liège-Palais über den bisherigen Endpunkt Verviers-Central bis nach welkenraedt gezogen, würde letztere den IRq zwischen Welkenraedt und Liège (fast) gänzlich ersetzen. Minimaler Aufwand mit (sehr) großem Ertrag!


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