kommt auf den vorherigen Ausbaustand an (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Donnerstag, 07.10.2010, 09:44 (vor 5671 Tagen) @ Sese
bearbeitet von ICE-T-Fan, Donnerstag, 07.10.2010, 09:46

Zumindest in Deutschland gibt es keine Fernverkehrsstrecke zwischen größeren Ballungszentren, welche länger als 200 km ist (Hamburg-Berlin dürfte längste ununterbrochene Relation sein).

Auf dieser Entfernung beträgt der Fahrzeitunterschied zwischen 200 und 230 km/h maximal 8 Minuten.

Bei einer Steigerung von 160 auf 230 km/h sind es immerhin fast 23 Minuten.
Bei einer Steigerung von 200 auf 250 km/h sind es immerhin schon 12 Minuten und bei einer Steigerung von 200 auf 300 km/h sind es etwa 20 Minuten.

Meiner Meinung rechtfertigt sich ein Ausbau erst ab einem Fahrzeitgewinn von knapp 15 min oder wenn durch einen Fahrzeitgewinn von weniger als 15 min die nächste ITF-Kantenzeit erreicht wird.

Von daher hast du mit der individuellen Betrachtung teilweise recht, aber auf die meisten Relationen trifft der zweite Punkte in der Praxis nicht zu.
Zumal Mischverkehre mit Regional- und Güterverkehr eine Geschwindigkeitsspreizung allgemein problematisch machen.


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