Schöne Beschreibung der Bahnpolitik in D. (Aktueller Betrieb)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 28.05.2022, 15:49 (vor 1455 Tagen) @ Alibizugpaar

Hallo.

Jawohl, und zwar mit 110 und meist 4x n-Wagen plus einem BDm.

Herrlich war für einen außenstehenden Zuschauer dann die Zeit des neuen Wochenendtickets, wo die fünf Wagen absolut nicht mehr reichten. Kam der Eilzug in Göttingen herein, hingen 'symbolisch betrachtet' schon eingeklemmte Arme und Beine aus Fenstern und Türen. Deshalb wurde Sa/So um zwei Wagen verstärkt (meist alte Abteilwagen von DB und DR) und die Bespannung wechselte auf 103/120.

Die Uelzener Trennung in einen Nord- und Südast lag an der viel stärkeren Nachfrage im Zulauf auf Hamburg, dort fuhren die Eilzüge mit 7 bis 8 Wagen, das lohnte nach Süden nicht. Mit jedem Schritt der Leistungseinschränkung/Verteuerung des SWT wurde auch der Alltag der Eilzüge in Göttingen wieder eintöniger. Es gab ein 110-Einerlei mit fünf Wagen. 141 kamen ab und an als Wendezüge nach Göttingen, waren aber verspätungsanfällig.


Besser kann man Bahnpolitik im Spiegel der Zeit nicht beschreiben.

Armselig.


Schöne Grüße von jörg


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