Das würdest Du machen, wenn Du keine Zeit hättest (Allgemeines Forum)

Henrik @, Dienstag, 11.02.2020, 20:23 (vor 7 Tagen) @ J-C

Ehrlich gesagt kam mir auch nicht so die Idee, bei wem Fremden anzuklopfen, ich bin einfach zu pflegeleicht, als dass ich in solch eine Situation käme...

Du warst bereits unzählige Male in entsprechenden Situationen.

Das klingt verrückt, aber das kann ich an 2 Händen abschätzen.

Vielleicht hast Du einfach den nächsten Baum genommen oder die nächste Gaststätte aufgesucht.

Am ehesten, wenn man auf Wanderexerzitien ist und für den ganzen Tag mal keine Toilette hat...

Derlei Idee würde Dir spätestens dann wieder kommen, wenn Du Dich wieder in derlei Situation mit entsprechenden Druck befindest.

Ich bin vermutlich so pflegeleicht, dass das mit für eine Weile nicht passieren wird.

Das Wort pflegeleicht in diesem Zusammenhang einzuordnen fällt schwer.
Harndrang sollte man nicht unterdrücken auf Dauer.

In Cochem gibt's die Gaststätte Gleis 9 direkt gleich im Bahnhofsgebäude.

Das war eigentlich die Frage, die ich stellen wollte und unglücklich verpackte.

klang für mich sehr klar und deutlich.

vgl. auch

Dessen klägerseits behauptete Aussage, an der ganzen Strecke sei „kein Bahnhof offen“ führt angesichts der besonderen Umstände nicht zu einer Unzumutbarkeit des Ausstiegs zum Zwecke des Toilettengangs. Diese Aussage hat die Klägerin nach Ihrem Vorbringen ersichtlich so verstanden, dass in den Bahnhöfen an der Fahrtstrecke selbst keine Toiletten zur Verfügung stehen. Gleichwohl war es der Klägerin möglich und angesichts ihres zuletzt massiven Harndrangs zumutbar, an den – erkennbar – größeren Haltepunkten ggf. auch außerhalb des Bahnhofs eine Toilette aufzusuchen. Es handelt sich etwa bei den Haltestellen Treis-Karden, Cochem oder Bullay um solche in touristisch sehr gut erschlossenen Städten bzw. Ortschaften, die teils erkennbar unmittelbar an die Bahnhöfe heranreichen. Dort finden sich ersichtlich und allgemein bekannt Gaststätten bzw. Weinlokale, in denen die Klägerin eine Toilette hätte aufsuchen können.

Dass sich die Klägerin mit diesem Gedanken des Toilettengangs außerhalb des Bahnhofs befasst hat, belegen ihre Aussagen anlässlich der Anhörung in erster Instanz. Danach habe sie „auf die Bemerkung des Zugbegleiters zum Fehlen „offener Bahnhöfe“ überlegt, sie könne in (Trier-)Ehrang aussteigen, da kenne sie sich aus“.

https://www.ra-kotz.de/quaelender-harndrang-wegen-nicht-funktionsfaehiger-toilette-in-r...


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