RJ / TRAXX / Italien (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 31.03.2010, 13:23 (vor 5971 Tagen) @ NIM rocks

Hallo NIM rocks,

Du meinst für den RJ? Na klar, da sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Im Wesentlichen mache ich einen RJ-Einsatz auf der L91 jedoch davon abhängig, ob die Neigetechnik wieder kommt oder nicht. Falls ja, dann werden wohl die ICE-T bleiben, falls nicht, wäre eine Umstellung durchaus denkbar, dann stellen aber die ÖBB das Rollmaterial!

Eine weitere Möglichkeit wäre Einsatz durch Privaten in Deutschland.

Ich stelle mich z.B. mal eine DRF ("Diepholz-Rotenburger Fernbahn") vor, der zweistündlich einen "Diepholz-Rotenburg-Jet" Hamburg-Köln anbietet. Ist fast genauso schnell wie der DB-IC, bietet den Business-Class den DB nicht offriert, kann aber mit Verbundkarten benutzt werden und... hält extra in Diepholz und Rotenburg/Wümme.

Weil es die einzige Kiste ist, die von den Niederlanden bis nach Italien durchfahren kann. Die 186 dürfen entweder nach Holland und Belgien oder nach Italien.

Das kann aber ändern, wenn Bombardier einen Viersystem-TRAXX entwickelt mit Zulassung für IT-Altnetz, IT-AVAC, CH, DE, NL-Altnetz und NL-Betuweroute.

Bis etwa Waidbrück ist/bleibt die Strecke "alt", danach kommen zwei ziemlich lange Tunnelabschnitte bis Bozen; hier ist die Strecke gut ausgebaut.


Höchstgeschwindigkeit? Leider ist auf Google Maps aufgrund einer etwas dunklen Karte nicht viel zu erkennen.

S.i.w. Waidbrück-Bozen 160 km/h. Mehr würde hier auch keinen Sinn machen, zumal hier auch zahlreiche Güterzüge fahren.

Ok, d.h. diese Strecke hätte durchaus Potential zum Ausbau für höhere Geschwindigkeiten.

Zu Bozen-Verona: die Strecke ist für EU wichtig, aber für IT Hinterland. Italferr müßte dann die Strecke ausbauen, aber die spendieren das Geld lieber an HGV Mailand-Venedig oder Mailand-Genova, wo auf Dauer Möglichkeiten für FV-Halbstundentakt entstehen. Das sehe ich auf die Brennerbahn nicht passieren. Und das durfte wohl auch der Grund sein, warum dort höhere Geschwindigkeiten dort wohl nicht kommen.

Mit Oberhausen-Utrecht ist die Situation genauso: für EU wichtig, für DE Hinterland. F-MA, N-EF-L und S21 werden wohl als wichtiger betrachtet.

Verona-Bologna wird nonstop gefahren und ist mittlerweile für 200 km/h ausgebaut worden; die eingleisige Pobrücke hat jetzt ein zweites Gleis bekommen. Allerdings wird das tägliche IC-Zugpaar Bozen-Lecce nach wie vor via Mantova und Modena fahren, damit Mantova FV-Anschluß behält.


Auch sehr interessant, vielen Dank!

Mehr als 200 km/h hat man Verona-Bologna nicht gegeben.

Ich erwarte, dass nur einzelne Eurostar Italia von Rom nach Verona(-Bozen) verlängert werden; Fernverkehr ist dort vor allem IC und Eurostar City Verona-Bologna-Adriatikküste und dafür reichen 200 km/h.
Potential auf der Achse Bologna-Padova-Mestre ist ja viel größer:

1. zwischen Bologna-Padova liegen noch Ferrara und Rovigo, zwei IC-würdige Städte
2. ab Mestre kann man noch weiterfahren nach a. Venedig, b. Trieste, c. Treviso-Udine.

Aus diesen Gründen + HGV-Achse Mailand-Venedig hat man zuerst Padova-Mestre für s.i.w. 200-220 km/h ausgebaut. Die Abschnitte Verona-Vicenza-Padova und Bologna-Padova sollen folgen.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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