CZ: erste Trassierungsverfahren Rennbahn Prag-Brno. (Allgemeines Forum)

Aphex Twin, Freitag, 10.01.2020, 11:10 (vor 2295 Tagen) @ Lumi25

Die Frage ist wohl eher ob Anschlüsse zuverlässig erreicht werden und das ist in Deutschland oftmals nicht der Fall. Wenn man mal in die Gruppe Eifelpendler auf Facebook schaut kann man jeden Tag Fälle lesen, wo der RE aus Richtung Eifel in Euskirchen einfährt und die S 23 nach Bonn nicht mal eine Minute länger wartet sondern auf Zeigersprung abfährt und das obwohl DB Regio beide Linien betreibt.

Sind es unterschiedliche Betreiber wird erst recht nicht gewartet auf Anschlüsse. Gutes Beispiel dafür ist Siegen mit dem Übergang vom RE 9 auf den RE Siegen-Frankfurt. Hat der RE 9 5 Minuten Verspätung kannst Du davon ausgehen, dass der Anschluss in Siegen Dir vor der Nase losfährt.

In der Schweiz gibt es auch unterschiedliche Betreiber. Neben der SBB (10 Mrd Umsatz) sind da vor allem die BLS (1 Mrd), Postauto (750 Mio) und die RhB (300 Mio) zu nennen.

Von daher halte ich vom ITF absolut gar nichts. In der kleinen Schweiz funktioniert das aber auch dort verlässt man sich nicht auf die Fernzüge aus Richtung Deutschland sondern hält in Basel Reservegarnituren vor. Die werden eingeschert sobald der Fernzug aus Deutschland mal wieder verspätet ist.

Man stelle sich das in Deutschland mal vor, wenn man für jeden verspäteten Fernzug Reservegarnituren einscheren würde.

Und wieso sollte dies in Deutschland nicht möglich sein? Liegt dies am ß mit dem sich die Schweiz nicht herumschlagen muss?


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