...an der falschen Stelle gespart? (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 15.02.2019, 15:36 (vor 2655 Tagen) @ Mario-ICE

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-schnelltrasse-berlin-muenchen-guet...

Man gehe davon aus, dass auf der Neubaustrecke täglich eine ICE-Linie mit 20 Zugpaaren verkehrtem und circa 70 Güterzüge, je Richtung wohlbemerkt. So ließ es die Regierung noch 2010 offiziell wissen.

Es sollten also 3,5 mal soviele Güterzüge fahren als Rennzüge?
Also verkehren aktuell nur weniger als 30% der Soll-Zuge.
Das ist in der Tat ein "Missgeschick".

Um Kosten zu sparen, wurden an vier Signalstellen Steigungen von fast zwei Prozent eingeplant. Deshalb dürfen nun auf der Strecke nur solche Güterzüge fahren, deren Grenzlast bei höchstens 1200 Tonnen liegt.

An der falschen Stelle gespart?
Denn man kann die Strecke zwar für den Güterverkehr sperren, aber die Güter müssen irgendwie von B nach N, egal ob die Strecke gesperrt ist oder nicht.
Wenn Saalebahn nicht geht, wird's wohl eine Dieselstrecke oder per LKW über die A9. Durfte im Endeffekt noch teurer sein.

Schwerere Züge könnten aus eigener Kraft an Signalen sonst nicht anfahren. Doch schwerere Züge sind die Regel. Güterloks können bis zu 2200 Tonnen ziehen.

Nachschieben, wie beim Arlberg?

Weil es nur wenige Überholmöglichkeiten gibt, steht die Strecke Güterzügen eigentlich nur nachts zur Verfügung.

Die italienische Rennbahn Novara-Salerno auch. Dort sind tagsüber pro Tag eher 70 Zugpaare Frecciarossa und .italo unterwegs, statt 70 Güterzugpaare. Die Cargos fahren nachts. Offenbar funktioniert das.
Sind die Cargomengen dort deutlich kleiner als auf der VDE8?


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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