Zu den Fahrkartenverkäufern: Umsatzabhängige Provision? (Allgemeines Forum)

SPFVG, Mittwoch, 19.10.2016, 17:57 (vor 3451 Tagen) @ Berlin-Express

Blöde Frage, aber hat das Gehalt der Reisecentrenmitarbeiter eine umsatzabhängige Komponente?
Das würde dann ja die teuren Beratungen schnell erklären.

Ich kann das auch bestätigen, ich geb mal eine Anekdote zum Besten:

Ein Bekannter fuhr vor einem halben Jahr mit seinem Verein an den Bodensee, organisiert hatte das die Vereinsführung. Er hatte damit nichts am Hut.

Natürlich wurde im Zug viel geplaudert worauf man dann auf die Bahn und den Preis zu sprechen kam. Die Vereinsleiterin meinte, dass die Gruppenfahrkarten schon teuer wären. Das fand mein Bekannter komisch und fragte wieso sie kein Länderticket genommen hätte. Antwort: Das wurde mir so verkauft und Länderticket kennt sie nicht.

Witzigerweise hatten sie aber noch keine Rückfahrkarte gekauft. Am Tag X war man also wieder am Bahnhof und mein Bekannter fragte die "Reiseleitung" was sie denn nun zu kaufen gedenke. Die hatte dann keine Lust (Angst vor dem Schalter?) mehr und gab ihm dann 300 Euro: "Das machst Du jetzt!".

Also mein Bekannte zum Schalter, alles erklärt Reisegruppe mit soundsoviel Mann ...
Vorschlag: Gruppenticket.
Nachfrage des Bekannten: "Gilt denn das Länderticket nicht schon und auch bis Xhausen?"

Antwort: Das wüsste er nicht, da müsse er nachschauen..
Bekannter: Na dann tuen sie das bitte (mein Bekannter war sich sicher, dass das gilt)
Verkäufer: Oh ja das geht ... (welch ein Wunder)

Es wurden dann mehrere Ländertickets gekauft und die Vereinsleiterin schaute doof, als ihr mein Bekannter einen 100 Euro Schein wieder zurückgab. Natürlich war sie sauer, wieso man ihr vorher den teuren Preis berechnet hat ...

Sicherlich immer noch nur Einzelfälle .. allerdings gab es bisher ebenfalls noch keinen Einzelfall wo einem in der Beratung ein billiges Länderticket verkauft wurde...


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