Gute Verspätungsstatistiken wären möglich: Totalüberwachung (Allgemeines Forum)

JanZ, HB, Donnerstag, 13.10.2016, 17:39 (vor 3460 Tagen) @ Alphorn (CH)

*Kann* - setzt aber konsequente Kontrolle aller(!) Tickets voraus. Alle Fahrscheine (Automat, personenbedienter Verkauf, Zeitkarten, BC100...) die nicht gescannt werden, fallen komplett durchs Raster. Von Kunden gewählte Unterwegsaufenthalte könnten dabei leicht als Verspätung fehlinterpretiert werden, etc...


Nein, wieso alle? Eine Stichprobe reicht absolut aus und wäre deutlich genauer als die bisherige Annahme, dass man nie einen Anschluss verpasst...

Das mit den Unterwegsaufenthalten ist tatsächlich ein Problem. Liesse sich wohl durch Mustererkennung reduzieren: Die Ankunft muss so verspätet sein, dass ein Übergang knapp oder nicht mehr möglich ist, und der Reisende muss dann den nächstmöglichen Zug genommen haben.

Aber es stimmt: Mal angenommen, man würde alle Reisenden total überwachen, hätte man auch aussagekräftigere Werte.


So schlimm wäre es nicht notwendigerweise: Die erfassten Daten können ja personenunabhängig sein. Es reicht, wenn die Ticketnummer verfolgt wird.

Soweit ich weiß, nutzt die DB die Daten aus der Zugbindung zur Vormeldung von Anschlüssen, so hat man es uns jedenfalls bei der Besichtigung der BZ Frankfurt erzählt. Prinzipiell sind die Daten also tatsächlich da. Ob sie auch für die beschriebenen statistischen Zwecke verwendet werden, weiß ich nicht.


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