Prognose: Natürlich werden Einzelfälle herausgepickt (Allgemeines Forum)

GUM, Freitag, 14.10.2016, 10:32 (vor 3462 Tagen) @ musicus

Eine nicht strukturierte, nicht repräsentative Verspätungssammlung lässt schlimmste Panikmache vermuten.

Eine strukturierte und repräsentative Verspätungssammlung - insbesondere aus Kundenperspektive - gibt es nunmal nicht. Da kann man entweder den Veröffentlichungen der DB blind glauben oder erhebt eben selbst. Mutmaßungen im Vorfeld bleiben jeder und jedem selbst überlassen.

Das ist eben die Frage, die sich ein Sender mit Millionen-Etat stellen lassen muss. Kauft er auch diese Reportage wieder irgendwo zu einem Minuten-Preis ein oder setzt er Redakteure (in diesem Fall wohl eher Rechercheure) wochenlang ein, die sich die Ankunftsdaten aus dem Ris manuell ziehen und die Pünktlichkeit der großenm Knotenpunkte aufnehmen.

Die Zuschauer-Monolog Struktur dieses Massenmediums erlaubt es im Regelfall ja nicht einmal (bei anderen Sendungen) den Redakteur persönlich per Mail anzuschreiben. Stattdessen gibt es Wochen nach dem Kontakt einen Textbaustein, dass ... "Ihre Kritik [...] in unsere tagesaktuelle Auswertung der Zuschauerreaktionen aufgenommen" worden ist. Zum Bauchpinseln des Konsumenten noch bla bla dazu von Weiterleitung an Geschäftsleitung und so. (Ticket-Nr. ...109)

Danke für den Erfahrungswert - kannte das so nur vom Kundendialog der Bahn. Zugegebenermaßen ist das auch einer der wenigen "Dialoge" sie ich in seltenen Fällen online nutze. Abgesehen davon stelle ich mir ernstlich die Frage nach dem Nutzen, einen Redakteur *nach* der Sendung zu kontaktieren.

Sollte auch nur ein erstmaliger und einmaliger Kontakt sein. Bei den diversen Wiederholungen in Spartensendern und Ablegern kann er ja dann ein kleines Roundup bringen.

Nach dem Motto: Nach der Erstsendung sind neue Fakten etc..

Da Redakteur und Autor namentlich bekannt sind kann man es ja im vorliegenden Fall ggf. per Post versuchen. (Ein Weg, auf dem ich von der DB übrigens noch nie Antworten auf meine Anliegen bekommen habe)

So viel Zeit war es mir dann auch nciht wert.

E-Mail Adresse und Absendername des Redakteurs oder zumindest des Hiwis der Textbaustein-Redaktion gibt es natürlich nicht.

Was würde das ändern? Du nimmst also an, dass man dort auf die Auseinandersetzung mit deinen tausenden Minuszeitstunden beim Autokauf gewartet hat?

NEIN. Es ging dort um ein ganz anderes Thema. Den Themenbereich mit dem Autokauf und den Minusminuten bzw. dem Kaufpreis würde ich in einem Massenmedium nie anfassen wollen.

Ebenso, wie du dir jederzeit deine Arbeitsweise im Diskurs mit der Öffentlichkeit zur Disposition stellen ließest oder in der Konsequenz gar bereitwillig ändern würdest?

Wenn ich im öffentlichen Dienst oder den öffentlich-rechtlichen Medien arbeiten würde, würde ich mich sogar freuen darüber.

Viele Autokäufer fangen grundsätzlich nach dem Neukauf mit minus 960 oder 1.440 Zeitstunden an. Laufend kommen dann neue Verspätungen und Zeitverzögerungen hinzu.

[GUM-Modus] Viele Bahnfahrer kommen nie ans Ziel oder sammeln jährlich Verspätungen von tausenden Minuten an. Laufend kommen neue Baustellen und Sichtanschlüsse hinzu [/GUM-Modus]

:-)

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