Bizarre Argumentation. (Allgemeines Forum)

musicus, Freitag, 14.10.2016, 10:29 (vor 3462 Tagen) @ GUM
bearbeitet von musicus, Freitag, 14.10.2016, 10:30

Die geben dann ihr Brutto-Einkommen und den Fahrzeugtyp an. Meistens ergibt sich irgendeine Korrelation zwischen 6 und 9 Bruttogehältern*, die die Menschen für Autos ausgeben.

* = Zahlenwert vor einigen Jahren.

In den letzten 10 Jahren (hypothetische ungefähre Autonutzungsdauer) habe ich grob überschlagen rund 11 Durchschnittsmonatsbruttogehälter an die DB ausgegeben.

Die Menschen geben also 6 bis 9 Monate der Lebenszeit her, nur um ein neues Blechgewand mit Motor zu kaufen.

Ich habe fast ein Jahr "Lebenszeit" (was völlig falsch ist, weil niemand - außer GUM - 24 Stunden am Tag erwerbstätig sein kann) hergegeben um mit der Bahn mobil zu sein.

Aus diesen 6 bis 9 Monaten multipliziert mit 160 Monatsarbeitsstunden ergeben sich die Erschreckzahlen. [...] Denn das visualisiert den Autowahnsinn vieler Privatkäufer.

Mein Bahnwahnsinn muss an der Schwelle zur pathologischen Manifestierung liegen - wenn nicht sogar darüber.

Umgekehrt und für die Bahn kann dies heißen: Bei sehr guter, sujektiv wahrgenommener Produktqualität laufen die Menschen auch hochwertige, preisintensive Produkte.

Die Menschen fahren hoffentlich!
Und ich frage mich, wie es um Gehälter bestimmt ist, wenn ein Vielfahrer, der gänzlich auf motorisierten Individualverkehr verzichtet, deutlich weniger als einen Monatslohn p.a. für Mobilität auf der Schiene ausgibt. GUMs Satire verzichtet auf jede seriöse oder nachvollziehbare Rechnung und setzt an ihrer statt auf ein fundamentalistisches Anti-PKW-pro-DB-Plädoyer.


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