Gute Verspätungsstatistiken wären möglich: Totalüberwachung (Allgemeines Forum)

musicus, Donnerstag, 13.10.2016, 17:16 (vor 3457 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von musicus, Donnerstag, 13.10.2016, 17:18

Mit Hilfe von Onlinetickets könne man durch Erfassung bei der Kontrolle eine bessere Statistik der Pünktlichkeit aus Kundensicht generieren: Der geplante Reiseweg ist bekannt und kann mit dem tatsächlich bereisten verglichen werden.

*Kann* - setzt aber konsequente Kontrolle aller(!) Tickets voraus. Alle Fahrscheine (Automat, personenbedienter Verkauf, Zeitkarten, BC100...) die nicht gescannt werden, fallen komplett durchs Raster. Von Kunden gewählte Unterwegsaufenthalte könnten dabei leicht als Verspätung fehlinterpretiert werden, etc...
Aber es stimmt: Mal angenommen, man würde alle Reisenden total überwachen, hätte man auch aussagekräftigere Werte.

Wurde ein Anschluss nicht erreicht, endet das mit heftiger Verspätung in der Statistik.

Einer der zentralen Kritikpunkte an der Erhebungsweise der DB.

Die Zahlen sähen aber schlechter aus als die aktuellen, weswegen wohl niemand bei der DB ein Interesse hat, das zu machen.

Es wäre auch mit erheblichem Aufwand verbunden exakte Reisewege von möglichst 100% aller Kunden zu erfassen und auszuwerten. Mal abgesehen von Problematiken wie Datenschutz und dem erwartbaren Ruf nach automatisierten Entschädigungszahlungen. Die Kosten wären immens - der Nutzen besonders für die DB sehr überschaubar, dem EVU kann's ja total egal sein, wie viele Verspätungsminuten ein/e Reisende/r einsammelt.


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