Prognose: Natürlich werden Einzelfälle herausgepickt (Allgemeines Forum)

musicus, Donnerstag, 13.10.2016, 16:29 (vor 3461 Tagen) @ GUM

Eine nicht strukturierte, nicht repräsentative Verspätungssammlung lässt schlimmste Panikmache vermuten.

Eine strukturierte und repräsentative Verspätungssammlung - insbesondere aus Kundenperspektive - gibt es nunmal nicht. Da kann man entweder den Veröffentlichungen der DB blind glauben oder erhebt eben selbst. Mutmaßungen im Vorfeld bleiben jeder und jedem selbst überlassen.

Die Zuschauer-Monolog Struktur dieses Massenmediums erlaubt es im Regelfall ja nicht einmal (bei anderen Sendungen) den Redakteur persönlich per Mail anzuschreiben. Stattdessen gibt es Wochen nach dem Kontakt einen Textbaustein, dass ... "Ihre Kritik [...] in unsere tagesaktuelle Auswertung der Zuschauerreaktionen aufgenommen" worden ist. Zum Bauchpinseln des Konsumenten noch bla bla dazu von Weiterleitung an Geschäftsleitung und so. (Ticket-Nr. ...109)

Danke für den Erfahrungswert - kannte das so nur vom Kundendialog der Bahn. Zugegebenermaßen ist das auch einer der wenigen "Dialoge" sie ich in seltenen Fällen online nutze. Abgesehen davon stelle ich mir ernstlich die Frage nach dem Nutzen, einen Redakteur *nach* der Sendung zu kontaktieren. Dass Formate und Sendungen so gemacht werden, wie sie eben gemacht werden hat in erster Linie mit der Art des Fersehmachens (Quotenfixierung, spezifische Arbeitsverhältnisse, Effizienzdruck) an sich zu tun und nicht mit nachgelagerten Strukturen der Zuschauerbetreuung oder Sendungsinhalten à la DB.
Da Redakteur und Autor namentlich bekannt sind kann man es ja im vorliegenden Fall ggf. per Post versuchen. (Ein Weg, auf dem ich von der DB übrigens noch nie Antworten auf meine Anliegen bekommen habe)

E-Mail Adresse und Absendername des Redakteurs oder zumindest des Hiwis der Textbaustein-Redaktion gibt es natürlich nicht.

Was würde das ändern? Du nimmst also an, dass man dort auf die Auseinandersetzung mit deinen tausenden Minuszeitstunden beim Autokauf gewartet hat? Ebenso, wie du dir jederzeit deine Arbeitsweise im Diskurs mit der Öffentlichkeit zur Disposition stellen ließest oder in der Konsequenz gar bereitwillig ändern würdest?

Da zeigt sich, dass man wohl an Zuschauer- und natürlich Werbe-Geld interessiert ist, aber keinem intensiven Austausch mit der Öffentlichkeit.
Aus der in sich geschlossenen Fernsehanstalt erwarte ich deshalb nichts Gutes.

Wir haben deine Aversion dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gegenüber zur Kenntnis genommen. Du darfst gerne "Lügenpresse" oder verwandtes Vokabular zum Einsatz bringen um deinen Standpunkt zu illustrieren.

Ich glaube nicht, dass man sich fairerweise vergleichend und einordnend mit den Verspätungen des Autoverkehrs in den Großstädten oder auch dem negativen Zeitkontostand beim Kauf eines "Automobils" auseinandergesetzt hat. Geschweige denn der üblichen Auto-Winterverspätung beim Ausgraben des Fahrzeuges aus dem Schnee und dem Scheiben saubermachen. Da beginnt jede Fahrt mit einer Losfahrverspätung von 20 Minuten.

Ich hab mir sagen lassen, es gäbe Garagen. Deine nicht strukturierte, nicht repräsentative Verspätungsunterstellung lässt schlimmste Panikmache vermuten.

Viele Autokäufer fangen grundsätzlich nach dem Neukauf mit minus 960 oder 1.440 Zeitstunden an. Laufend kommen dann neue Verspätungen und Zeitverzögerungen hinzu.

[GUM-Modus] Viele Bahnfahrer kommen nie ans Ziel oder sammeln jährlich Verspätungen von tausenden Minuten an. Laufend kommen neue Baustellen und Sichtanschlüsse hinzu [/GUM-Modus]
Soviel zu deiner Seriosität - oder soll ich besser sagen: Satire?


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