GUM-Sicht (Allgemeines Forum)

musicus, Freitag, 14.10.2016, 11:09 (vor 3459 Tagen) @ GUM
bearbeitet von musicus, Freitag, 14.10.2016, 11:09

Ist aber keineswegs bizarr. Diese Argumentation wird in ähnlicher Form im Immobiliensektor verwendet, um einen "Maximalpreis" für Wohnungen festzulegen.

Tut mir leid. Ich kann nicht ansatzweise folgen.

Die Menschen geben also 6 bis 9 Monate der Lebenszeit her, nur um ein neues Blechgewand mit Motor zu kaufen.

Ich habe fast ein Jahr "Lebenszeit" (was völlig falsch ist, weil niemand - außer GUM - 24 Stunden am Tag erwerbstätig sein kann) hergegeben um mit der Bahn mobil zu sein.

Bitte: Es ging um das Investment von Monatsgehältern und eine erschreckende Visualisierung.

Ergebnis: Meine Bahn-Visualisierung (überwiegend 2. Klasse übrigens) ist nach deiner Methodik erschreckender als dein notdürftig zusammenkonstruiertes Automobil-Horrorszenario

Aus diesen 6 bis 9 Monaten multipliziert mit 160 Monatsarbeitsstunden ergeben sich die Erschreckzahlen. [...] Denn das visualisiert den Autowahnsinn vieler Privatkäufer.

Mein Bahnwahnsinn muss an der Schwelle zur pathologischen Manifestierung liegen - wenn nicht sogar darüber.

Ganz und gar nicht. Beim Auto kämen bei zehn Jahren noch 120 Monate Versicherung; Kraftstoff; 5 TÜV-Untersuchungen .... hinzu.

Deine Rechnung sagt: Ein PKW ist für 6 Gehälter zu haben. 11 habe ich ausgegeben. 5 Gehälter (also 45% der Gesamtsumme) sind also zur Nebenkostenabdeckung noch da. Deine Rechnung stimmt in ihrer pauschalisierenden Weise schon wieder nicht! Ist aber nicht überraschend.


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