Sonderfall Basel Bad (Allgemeines Forum)

flierfy, Montag, 26.09.2016, 14:37 (vor 3479 Tagen) @ ThomasK

Selbstverständlich sollte die Anzahl der Fahrgäste bis 2032 verdoppelt werden. Alleine durch den ITF und durch die schnelleren Beförderungszeiten ist davon auszugehen, dass mindestens 50% mehr Fahrgäste auf der Rheinschiene unterwegs sind.

Abgesehen davon werden 2032 die Betriebskosten für die PKWs so hoch sein, dass weitere Fahrgäste vom Auto auf die Bahn umsteigen werden.

3 Fernverkehrszüge pro Stunde und Richtung zwischen Mannheim Hbf und Basel SBB ist für 2032 keinesfalls überdimensioniert.

Das sind recht spekulative Annahmen, die zu dieser Prognose führen. Ich glaube gern, dass die Zahl der Reisenden am Oberrhein in benannten Zeitraum zulegen wird. Aber sowohl die Grössenordnung als auch die Gründe für den Zuwachs werden wohl eher andere sein.

Auf gar keinen Fall.

Basel SBB ist einer der drei Ecken des großen SBB-Dreiecks Zürich HB, Bern und Basel SBB. Basel SBB ist bei weitem wichtiger als Freiburg (Breisgau) Hbf. Auch ist Karlsruhe Hbf bei weitem wichtiger als Freiburg (Breisgau) Hbf. In Freiburg wird überwiegend vom Fernverkehr in den Nahverkehr umgestiegen. Zudem baut das Bundesland Baden-Württemberg die S-Bahn Freiburg aus, wobei etliche Strecken elektrifiziert werden und Taktverdichtungen geplant sind.

Mir fehlt das Verständnis dafür, eine deutsche Grossstadt auszulassen, deren Bürger für den Ausbau aufkommen, nur um schneller in einer Stadt zu sein, die im Ausland liegt und auch noch kleiner ist. Wenn dahinter noch was richtig Grosses käme, dann gerne. Aber nicht so. Zumal die Schweiz selbst auf keinen Halt verzichtet und auch sonst keine Anstalten macht, die Reisegeschwindigkeit dieser Züge auf ein akzeptables Mass anzuheben.


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