Verbot lauter Güterzüge ab 2020 (Allgemeines Forum)

Henrik, Sonntag, 25.09.2016, 01:09 (vor 3482 Tagen) @ Steffen

Bei den Schweizern kann ich nicht verstehen, warum die so lange gewartet haben, den Bahnlärm aus ihrem Land zu verbannen. Noch viel weniger verständlich ist, dass sich in Deutschland rein gar nichts tut!!!!!!!

Da es um die Strecke Karlsruhe Basel geht: Da sollte der Güterzuglärm kein großes Problem sein, denn die Züge fahren fast alle in die Schweiz und sind folglich leise.

das is aber nun reine Satire, oder?

die vielen Ausrufezeichen lassen ja sehr darauf deuten, dass Du genau weißt, dass genau das Gegenteil der Fall ist,

In Deutschland wird mehr für leisere Güterzüge getan als andernorts.

insbesondere bei diesem Thema Rheintalbahn hat der örtliche Verkehrsminister ja nochmal sehr deutlich in diesen Tagen auf die Aktivitäten seines Kollegen im Bund hingewiesen,

Hermann: Die 250 Stundenkilometer sind notwendig, weil das Ziel lautet: Wir wollen von Karlsruhe nach Basel in 90 Minuten kommen und so den Takt um eine halbe Stunde verkürzen. Zudem bräuchte man bei einer langsameren Geschwindigkeit längere, also auch teurere Überholgleise. Und das wichtigste Argument lautet: Sehr laut sind nicht die Personenzüge, sondern die Güterzüge. Da hilft es den Menschen an der Strecke wenig, wenn der ICE langsamer fährt. Allerdings soll ja ab 2020 ein Verbot lauter Güterwagen gelten. Diese Lärmreduktion sollte man vielleicht noch einmal neu berechnen, und da käme dann vielleicht auch eine andere Höhe der Lärmschutzwände heraus. Das könnte eine neue Option eröffnen. Am 22. September werden wir dies noch mal an einem Tisch mit der Bahn, den örtlichen Abgeordneten sowie Vertreterinnen und Vertretern meines Hauses und der Bürgerinitiativen erörtern.

http://www.bo.de/nachrichten/nachrichten-regional/der-kompromiss-steht

bereits bis Ende 2016 drohten Tempolimits oder Nachtfahrverboten für Güterzüge laut Koalitionsvertrag, sollten nicht 50% der Züge umgerüstet sein - aktuell scheints zu klappen.

Daher will Dobrindt beim Lärmschutz endlich vorankommen. „Ohne Akzeptanz bei den Bürgern“, sagte er am Mittwoch, sei es „schwer zu rechtfertigen, dass es ein zunehmendes Wachstum an Verkehr geben wird.“

Neben Verbotsdrohungen setzt Dobrindt bei seiner neuen Strategie „Leise Schiene“ vor allem auf Geld. Zusätzlich zu den bereits mehr als 1,1 Milliarden Euro, die Bund und Bahn in den letzten Jahren für den Lärmschutz an Bahnstrecken ausgegeben haben, lässt der Minister jährlich jetzt 150 Millionen für weitere Maßnahmen springen. Hinzu kommen die 152 Millionen Euro für die Waggon-Umrüstung bis 2020. Weiterhin plant er mit 30 Millionen Euro Fördergeldern für die Entwicklung noch leiserer Fahrzeuge sowie mit über fünf Millionen Euro für die Erprobung neuer Lärmschutztechnologien an den Strecken.

Zudem will das Ministerium eine „Innovationsprämie“ für Unternehmen zahlen, wenn sie sich Güterwagen anschaffen, „die europäische Lärmschutzstandards unterschreiten“. Geplant ist eine Abwrackprämie: Geld bekommt, wer für einen neuen Wagen einen alten Krachmacher aussortiert.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article153175856/Dobrindt-sagt-der-EU-beim-Bahn...
11.03.2016

auch vor wenigen Tagen war der Schienenlärm bzw. seine Verringerung groß Thema,

Er wolle das Verbot lauter Güterzüge in Deutschland trotz der Widerstände der EU bis 2020 durchsetzen, bekräftigte Dobrindt.

http://www.merkur.de/bayern/will-dobrindt-gueterzuege-leiser-machen-6761560.html
19.09.16

http://www.dvz.de/rubriken/politik/single-view/nachricht/laermschutzprojekt-auf-der-str...

http://www.dvz.de/rubriken/politik/single-view/nachricht/bahnindustrie-will-abwrackprae...
14. März 2016


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