IC als RB-Verfolger (Allgemeines Forum)

michael_seelze, Mittwoch, 30.10.2013, 22:00 (vor 4534 Tagen) @ AX-330

Wird dem IC dann im Fahrplan eine Geschwindigkeit zugewiesen, die deutlich unter der jeweiligen Streckenhöchstgeschwindigkeit liegt, damit er nicht selbst andauernd anhalten muss?


Nun mal im Ernst -
Netz löst das auf zweierlei Art: Entweder die Fahrzeiten zwischen den einzelnen Betriebsstellen passend gestalten und Betriebshalte weglassen - oder die Fahrzeiten nicht anrühren und stattdessen Betriebshalte einlegen. Warum mal ersteres und mal zweiteres genommen wird, das würd ich selbst gern mal wissen.

Hat das nicht unterschiedliche Auswirkungen auf die zur Verfügung stehende Streckenkapazität? Im ersteren Fall, dauert es u.U. ja ziemlich lange, bis der jeweilige Blockabschnitt wieder frei wird.


Nun dazu, wie es in der Praxis läuft - oder genauer, wie ich es mache ;-) Man schlage im Railnavigator nach, wie lange der vorausfahrende Hemmschuh bis zu der Betriebsstelle braucht, in der ich ihn überholen kann, nehme die zurückzulegende Strecke her und berechne sich die Durchschnittsgeschwindigkeit des Friseurzuges. Die rundet man sich passend zurecht und juckelt hinterher. Blumenpflücken während der Fahrt verboten.

Überholen kann? Ist das nicht im Fahrplan des Güterzuges vorgegeben oder wird durch die Fdl angegeben, wo die Überholungen stattfinden sollen?

Entgegen aller Unkenrufe gehört zum Beruf des Lokführers eben Feingefühl und Können mit dazu, auch wenn ja heute angeblich alles die Technik macht.

Wird eigentlich das ETCS automatisch die Zugabstände optimal regeln können? Dann bliebe am Ende ja tatsächlich nur noch eine Überwachungsfunktion/Eingriffsfunktion für den Störungsfall übrig.


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