So was gab's mal zu IR-Zeiten zwischen Rheine und OS (Allgemeines Forum)

Blaschke, Montag, 28.10.2013, 22:13 (vor 4535 Tagen) @ Proeter

Guten Abend!

Das ist ja ein Meisterstück. Der IC fährt also (mit geglättetem Geschwindigskeitsprofil) hinter der Stop-and-Go-RB hinterher.

Wie sieht sowas eigentlich praktisch aus? Wird dem IC dann im Fahrplan eine Geschwindigkeit zugewiesen, die deutlich unter der jeweiligen Streckenhöchstgeschwindigkeit liegt, damit er nicht selbst andauernd anhalten muss?


So was hat es mal zu IR-Zeiten zwischen Bad Bentheim und Osnabrück/Hannover gegeben. Der IR fuhr in Bad Bentheim wenige Minuten nach dem RE aus - und blieb bis Hannover hinter dem RE! Fahrgäste aus Richtung Amsterdam, die in Osnabrück den IC nach Hamburg bekommen wollten, mußten in Bad Bentheim in den RE wechseln - der IR kam in Osnabrück erst nach Abfahrt des IC an.

Ich bin öfters von Rheine bis Osnabrück mitgefahren. Am Anfang fuhren einige Lokführer noch mit der zulässigen, "normalen" Geschwindigkeit. Da hieß es dann aber vor jedem RE-Haltebahnhof abbremsen und vorm roten Signal auf grün warten.

Irgendwann hatte sich der Fahrplanunfug dann natürlich bei Lokführern herumgesprochen. Und so zuckelten sie im gemütlichen Tempo, irgendwas bei 80 oder 90, schön gemächlich gleichmäßig durch das Land. War genial - bei der langsamen Fahrt sah man so diverse Dinge am Streckenrand, die sonst nicht aufgefallen waren ;-). Das dann im ersten Interregio-Wagen hinter der 103 am offenen Fenster. Muß ich weiter ausholen? ;-)

Ich weiß nur leider nicht, wie das im Buchfahrplan gehandhabt wurde.


Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg


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