Die für mich noch offene Frage (Allgemeines Forum)

SST, Köln-Südstadt, Montag, 31.01.2011, 02:19 (vor 5545 Tagen) @ Henrik

Ich hab Dir in diesem Beitrag geantwortet.
Wieso schaust Du nicht zunächst einmal in das Posting rein.^^

Sorry, ich habe diese Aussage nicht gefunden und möchte jetzt auch nicht weiter diverse MDR-Videos durchsuchen. Dass ich hier in viele Postings zu diesem Thema "hineingeschaut" habe, ist wohl offensichtlich ;).

Für mich bleibt nach 24 Stunden eigentlich nur noch eine Frage offen: war die (vermutlich noch mit Propangas betriebene???) Beleuchtung des Vorsignals (Fahrtrichtung des Güterzuges) in Takt oder nicht? Möglicherweise wird sich diese Frage - wie auch Fragen bei der Katastrophe von Dahlerau - nie abschließend klären lassen.

Vor zwanzig, dreissig, vierzig...Jahren wäre mit Sicherheit an dieser Stelle jeder erfahrende Triebfahrzeugführer vom BW Halberstadt oder BW Magdeburg lieber mit Schrittgeschwindigkeit heran gefahren als irgendein Risiko einzugehen.

Das Hauptproblem liegt aus meiner Sicht in der Mischung aus Abschnitten mit modernster Sicherungstechnik und alter Sicherungstechnik.

Diese alte - durchaus sehr bewährte - Sicherungstechnik war so konzipiert, dass der Lokführer auch bei Nacht, Nebel und Sturm die gefährlichsten Abschnitte schlichtweg in Fleisch und Blut hatte. Da gab es sehr harte Prüfungen in Bezug auf die Streckenkunde für Lokführer - und viele Dienstjahre vorher als Heizer...

....eine defekte Petroleum- oder Propangaskartusche gab es natürlich schon immer mal.

Gute Nacht und danke für die weitestgehend sehr sachliche und infomative Kommunikation,

Stefan


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