Gz-Lokführer rettet sich in letzter Sekunde (?) (Allgemeines Forum)

SST, Köln-Südstadt, Sonntag, 30.01.2011, 23:19 (vor 5548 Tagen) @ 218 466-1

Es geht in dem MDR-Beitrag um den Triebfahrzeugführer des Güterzuges. Die Mutmaßung beruft sich auf seine nur leichten Verletzungen. Allerdings kann ich persönlich mir nur vorstellen, dass er evtl. in letzter Sekunde den Führerstand fluchtartig verlassen hat.

Bei einer solchen Lok kann das nur ein Sprung ins freie gewesen sein. Aber bei 80 km/h vom Zug zu springen, naja.

Die Fahrtenschreiber sind ja noch nicht ausgewertet bzw. das Ergebnis ist nicht bekannt. Also kann zu der Geschwindigkeit, die der Güterzug im Moment des Aufpralles hatte, auch nichts gesagt werden (außer seine Plangeschwindigkeit von 80 km/h).

Die Situation hätte Folgende sein können:

Der Triebfahrzeugführer erkennt die Stellung des Vorsignals nicht (bzw. es gab evtl. einen Defekt - z.B. bei der Beleuchtung - am Vorsignal). Dass der Gz-Tfz keinen Bremsvorgang beim Vorsignal einleitete, ist wohl recht sicher.

Da sehr schlechte Sicht mit Nebel herrschte, erkennt er die Halt-Stellung des Hauptsignals erst sehr, sehr spät. Zu spät, um noch rechtzeitig anzuhalten.

Er leitet aber eventuell sofort nach dem Erkennen der Stellung des Hauptsignals eine Notbremsung ein und erkennt das auftauchende Dreilichtspitzensignal des HEX und nutzt die letzte Sekunde, während der Zug automatisch die Notbremsung durchführt, um sein Leben zu retten und verläßt den Führerstand.

Natürlich nur eine reine Mutmaßung von mir.


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