Güterzug-Lokführer womöglich nicht im Führerstand gewesen (Allgemeines Forum)

Steffen, Montag, 31.01.2011, 00:35 (vor 5545 Tagen) @ SST

Meine Gedanken, wie es dazu kam, dass der Gz-Tfz nicht im Führerstand der ersten Lok war, hast Du ja sicher gelesen ;).

Ja :)

Kann es denn evtl. sein, dass der Lokführer nach dem Sprung und nach dem Zusammenstoss auf die zweite, noch halbwegs heile Lok geklettert ist, um einen Notruf abzusetzen?


Nein, dafür kann aus meiner Sicht die Zeit nicht ausgereicht haben.

Die Zeit zwischen Unfall und Vorfinden? Oder was meinst Du?

Dass der Lokführer innerhalb von der Kuzren Zeit zwischen Erkennen der Gefahr und dem Zusammenstoss (bei dichtem Nebel und >100 km/h relativer Geschwindigkeit sicher unter 5 Sekunden)


Wie gesagt: Aussagen über die reale Geschwindigkeit des Gz sind im Moment nur Spekulation. Ein Zug mit dieser Anhängelast kann auch bei 45 km/h gegenüber einem leichten LINT noch viel Unheil anrichten, vorallem wenn dieser ungebremst - weil die Fahrstraße wohl definitiv frei war - mit 100 km/h entgegenkommt.

Darum schrieb ich ja auch > 100 ;)

den Führerstand der vorderen Lok verlässt, über den Spalt klettert, den hinteren Führerstand aufschließt und rein geht, scheint mir innerhalb der kurzen Zeit schwer vorstellbar.


Er kann aber den Führerstand verlassen haben und durch die Not-Bremswirkung nach hinten geschleundert sein.

Nach hinten? Eher nach Vorne Richtung Zugspitze. Und bei "geschleudert" denke ich bei dem heftigen Aufprall an eher schwerere Verletzungen.

Aber gut, das ist jetzt alles Spekulatipon. Das wird sich mit der Zeit sicher noch klären.

Anfangs hies es, beide Züge würden brennen. Nun lese ich davon nichts mehr. War das eine überstürzte Falschmeldung?


Doch, es gab wohl einen Brand, der aber schneller gelöscht war / sich verpuffte, als es gestern Nacht im Forum den Anschein hatte.

Ah, Danke :)

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