Güterzug-Lokführer womöglich nicht im Führerstand gewesen (Allgemeines Forum)

Henrik, Montag, 31.01.2011, 01:26 (vor 5545 Tagen) @ Steffen

Es ist die Rede davon, dass man den Lokführer angeblich in der 2.Lok vorgefunden hat.

Kann es denn evtl. sein, dass der Lokführer nach dem Sprung und nach dem Zusammenstoss auf die zweite, noch halbwegs heile Lok geklettert ist, um einen Notruf abzusetzen?

Es kann vieles sein.....diesbezüglich ist fast alles Spekulation.
Doch wohin sollte er gesprungen sein und von wo aus? So wie die Lok aussieht...
....wird er sich wohl weit vor Unfallereignis nach hinten gerettet haben.
Vor dem Unfall wird er sicher nicht von der Lok gesprungen sein,
denn dann hätte man ihn nicht nach dem Ereignis in der 2.Lok aufgefunden (hunderte von Metern weiter).
Den Willen zu einem Notruf halte ich für eher unwahrscheinlich. Er stand unter Schock.
Nötig war es bei der Schwere und dem Ort ja auch nicht.

Dass der Lokführer innerhalb von der Kuzren Zeit zwischen Erkennen der Gefahr und dem Zusammenstoss (bei dichtem Nebel und >100 km/h relativer Geschwindigkeit sicher unter 5 Sekunden) den Führerstand der vorderen Lok verlässt, über den Spalt klettert, den hinteren Führerstand aufschließt und rein geht, scheint mir innerhalb der kurzen Zeit schwer vorstellbar.

von so dichtem Nebel, dass man gar nichts mehr sah, auch keine Lichter mehr, hab ich noch nichts gehört,
vielleicht hat es ja noch ausgereicht, dass er sich von Lok1 ganz nach hinten in Sicherheit bringen konnte
und ist er danach anschließend zu Lok2 rüber.


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